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15. August (28.8.)

KOIMISIS tis IPERAGIAS, ENDOXOU, DESPINIS IMON, THEOTOKOU kai AEIPARTHENOU MARIAS (gr.)
USPENIJE PRESW. BOGORODIZ. (slaw.)
ADORMIREA MAICII DOMNULUI (rum.)

ENTSCHLAFEN

der
 

ALLHEILIGEN GOTTESGEBÄRERIN

Im Gebären
hast du die Jungfräulichkeit bewahrt,

im Entschlafen
die Welt nicht verlassen,

o Gottesgebärerin.

Du bist hinübergegangen zum Leben
die du bist des Lebens Mutter
und durch deine Fürbitten
erlösest du vom Tode unsere Seelen.




Festtagsikone, Syrien-Libanon, Kloster Balamand, Schule v.Aleppo, 18.Jhdt

 

Gedanken zum Fest ...
Ikone und Gebete zum Fest ...
Erzählung zum Fest ...

Dieses Hochfest der Gottesmutter ist für uns Gläubige ein Fest der Überwindung des Todes im Herrn:
Der Tod ist nach seinem Besiegtwerden durch Christus in der Auferstehung nicht einfach aufgehoben. Er gehört vielmehr als Abschluss des irdischen Lebens zur irdischen Wirklichkeitserfahrung der Gläubigen.
Aber er hat nicht mehr das letzte Wort, sondern ist zum Mittel der Vollendung geworden - in der Hand dessen, der über Leben und Tod herrscht.

Die in Fürbitten unermüdliche Gottesgebärerin
und in der Fürsprache unerschütterliche Hoffnung
haben Grab und Tod nicht überwältigt;
denn
als die Mutter des Lebens
hat sie zum Leben hinübergeführt,
Er,
der einst in ihrem jungfräulichen Schoße Wohnung nahm.

Das letzte Hochfest des Kirchenjahres wurde zwischen 588 und 602 im byzantinischen Reich allgemein verbreitet. Es ist das Kirchweihfest der bis heute erhaltenen unterirdischen Kirche im Tal Josaphat in Jerusalem.

Das "Grabtuch" mit der Darstellung der Gottesmutter wird von der Mitte der Kirche nach einer Prozession rund um die Kirche in den Altar gebracht. Viele jetzt blühende Sommerblumen schmücken die Kirche. Es ist vielerorts in der Orthodoxie ein Volksfest des Jubels und der Lebensfreude. Denn wirklich freuen kann man sich erst, wenn man selbst dem Tod mit dem Bewusstsein begegnen kann, dass er nicht mehr das letzte Wort hat.

Tausende Gläubige sind auch 2003 wieder zum Festtag des Batschkovo-Klosters gekommen. (Pressefoto Vasko Hadzhiivanov von der bulgarischen Zeitung STANDART )
Tausende verbrachten die Nacht vor dem Festtag auf den Wiesen rund um das Kloster und füllten die Kirche und den Hof des Klosters zur Liturgie des Festtags. Trotz seiner angegriffenen Gesundheit zelebrierte Vater Igumen NAUM die Göttliche Liturgie und verteilte danach tausende kleine Ikonen der Gottesmutter an die Gläubigen.

Grosse Freude nehmen die Menschen von diesem Festtag des Klosters mit in ihr Alltagsleben. Denn wirklich freuen kann man sich erst, wenn man selbst dem Tod mit dem Bewusstsein begegnen kann, dass er nicht mehr das letzte Wort hat.

Das "Grabtuch" mit der Darstellung der Gottesmutter wird von der Mitte der Kirche nach einer Prozession rund um die Kirche in den Altar gebracht. Viele jetzt blühende Sommerblumen schmücken die Kirche. Es ist vielerorts in der Orthodoxie ein Volksfest des Jubels und der Lebensfreude wie hier im Batschkovo-Kloster in Bulgarien.  
Bilder vom BATSCHKOVO-Kloster       Information BATSCHKOVO-Kloster       BATSCHKOVO-Kloster

Festtags im Batschkovo-Kloster, Bulgarien

In den Kalendern der orthodoxen Christenheit trägt das Fest nicht den Namen "Himmelfahrt" wie in der lateinischen Kirche.
Diese Bezeichnung ist ja auch sehr missverständlich.
Nicht vergleichbar ist das Geschehen um die Gottesmutter mit der Himmelfahrt Christi, des Gottessohnes.

Der Glaube an das Entschlafen der Gottesmutter  - die Beendigung des irdischen Lebens und die Aufnahme in das ewige Leben -   beruht nicht auf einer biblischen Erzählung oder auf einem historischen Zeugnis, das wissenschaftlich nachprüfbar wäre.

Die Orthodoxie hat es nie dogmatisch formuliert.
Die Kirche hat keine Notwendigkeit gesehen, auf dem Glauben an die leibliche Aufnahme des Leibes der Gottesmutters zu bestehen.

Aber auch wenn die Kirche nicht auf einer solchen (inneren oder äußeren) Bekräftigung besteht, so kann man doch sagen, dass das orthodoxe Gewissen eine tatsächliche Verneinung der leiblichen Aufnahme in den Himmel nicht nur als leichtsinnig sondern als eine Gotteslästerung ansehen würde:

Wie kann man auch eine Tatsache leugnen, die über jeder historischen Verifizierung steht ?

Glaube beruht nicht auf dokumentierten Beweisen.
Gläubiges Denken, erleuchtet vom Heiligen Geist, wurde Schritt für Schritt davon überzeugt, dass, wenn "der Lohn der Sünde der Tod" ist,  
Maria einen besonderen Sieg über den Tod verdient hat.

Die Verherrlichung der allreinen und allheiligen Gottesmutter in Seele und Leib   - und nicht der eine oder andere Symbolismus oder die historischen Umstände -   sind der eigentliche Gegenstand des Festes.  
Es ist nicht nur das Fest der Gottesmutter,  sondern der ganzen menschlichen Natur.

Denn in Maria hat die menschliche Natur ihr Ziel erreicht.


Dieses Hochfest der Gottesmutter ist für uns Gläubige ein Fest der Überwindung des Todes:

Der Tod ist nach seinem Besiegtwerden durch Christus in der Auferstehung nicht einfach aufgehoben.
Er gehört vielmehr als Abschluss des irdischen Lebens zur irdischen Wirklichkeitserfahrung der Gläubigen.

Grosse Freude nehmen die Menschen von diesem Festtag in den vielen Klöstern   - die dem Entschlafen der Gottesmutter besonders gedenken -   mit in ihr Alltagsleben.
Denn wirklich freuen kann man sich erst, wenn man selbst dem Tod mit dem Bewusstsein begegnen kann, dass er nicht mehr das letzte Wort hat.
Er hat nicht mehr das letzte Wort, sondern ist zum Mittel der Vollendung geworden - in der Hand dessen, der über Leben und Tod herrscht.


 



Die Tradition dieses Festes schöpft aus einem apokryphen Evangelium
Transitus Mariae Kap. 6-17
ausführlich


Dort wird folgendes erzählt: Kurz vor dem Entschlafen der Gottesmutter sind die in alle Welt zerstreuten Apostel auf wunderbare Weise an das Sterbebett gebracht worden, so dass sie noch mit der Mutter des Herrn wachen und beten konnten.
Auch für uns wichtig ist, dass auch die allheilige Gottesmutter in ihrer Todesnot der Fürbitte ihrer Brüder im Glauben bedürftig war, wie sie dies in dieser Erzählung ausdrückt: "Der Herr hat euch hierher geführt, um mich zu trösten in den Ängsten, welche mich bedrängen müssen. Ich bitte euch, dass ihr alle, ohne zu erschlaffen, mit mir wachen möget bis zur Stunde, da der Herr kommen wird und ich diesen Leib verlassen werde" (Trans Mar 6)

Nach ihrem Dahinscheiden hatten sie die Gottesmutter dann nach dem Befehl des Herrn im Tal Josaphat in einem neuen Grab beigesetzt.
Doch kaum war das Grab mit einem grossen Stein verschlossen, ist der Herr Selbst mit Seinen Heerscharen erschienen, hat den Stein wegwälzen lassen und Seine Mutter mit den Worten ins Leben zurückgerufen: "Erhebe dich, Meine Freundin, du, die du nicht versehrt wurdest durch die Berührung eines Mannes, du wirst auch nicht die Zerstörung des Leibes im Grabe erfahren." (Trans Mar 17)
So hält der Herr auf der Festtagsikone Seine noch in Leichentücher gewickelte Mutter im Arm.
Er ist auch der Herr über das Leben nach dem Tod !

 

Die Entschlafung unserer allheiligen Gebieterin
der Gottesgebärerin und steten Jungfrau Maria

Das dritte der großen Feste des Sommers ist das Gedächtnis der Beendigung des irdischen Lebens und die Aufnahme in das ewige Leben der allheiligen Gottesmutter Maria, das in der liturgischen Sprache "Entschlafung" genannt wird.
Schon in den 2 Wochen vorher werden wir durch eine Fastenzeit (1.-14. August nach neuem Stil, 14.-27. August nach altem Stil) auf das Fest hingeführt. Wenn wir die liturgischen Texte des Festtages hören, dann bekommen wir den Eindruck, dass wir in dem bedeutendsten der Feste stehen, die der Gottesmutter gewidmet sind.

Das Fest fasst das Heilsgeschehen rund um die Gottesmutter noch einmal zusammen. So erzählt uns das Evangelium im Orthros vom Besuch der Gottesmutter bei Elisabeth (Lk 1,39-56). Lesung (Phil 2,5-11) und Evangelium (Lk 10,38-42 und 11,27-28) in der Liturgie sind die gleichen wie am 8. September, dem Tag der Geburt Marias. Man wird bemerken, dass die Perikopen, die am Fest gelesen werden, den Tod der Allheiligen nicht erwähnen. Nur in den Gesängen zu Vesper und Orthros findet man die besondere Bedeutung, die die Kirche dem Fest zuschreibt.

Die Bedeutung ist zweifach und wird genau durch einen Satz ausgedrückt, der zur Vesper gesungen wird:
"DIE QUELLE DES LEBENS WIRD BESTATTET IN EINEM GRABE
- und -
EINE LEITER ZUM HIMMEL WIRD IHR GRAB".


Der erste Teil des Satzes - "die Quelle des Lebens wird bestattet in einem Grabe" - zeigt, dass wir konkret des irdischen Ablebens der Allheiligen gedenken. Wenn wir im Jahr der Kirche jedes Jahr an den entsprechenden Tagen die Gedächtnisse des Ablebens des Vorläufers JOHANNES, der Apostel und der Martyrer begehen, so gibt es noch viel mehr Gründe das Ende des irdischen Lebens der Mutter Gottes zu feiern, die ja auch unsere Mutter ist und deren Heiligkeit und Herrlichkeit viel größer ist als die der Auserwählten.

Aber das Fest ist viel mehr als ein Gedenken an den Tod.

Der zweite Teil des Satzes lautet: "EINE LEITER ZUM HIMMEL WIRD IHR GRAB". Jedes Grab, derer, die uns in ihrem Weg zu Christus vorangegangen sind, kann uns in gewisser Weise eine Leiter werden, die auch uns zum Himmel führt.

Aber im Fall der Gottesmutter Maria kommt noch Außergewöhnliches hinzu. Die gesungenen liturgischen Texte weisen uns darauf hin:

"ERHEBET DIE TORE UND EMPFANGET SIE AUF ÜBERIRDISCHE WEISE,
SIE, DIE MUTTER DES EWIGEN LICHTES,
DENN HEUTE BREITET DER HIMMEL SEINE WÖLBUNGEN AUS, SIE AUFZUNEHMEN.
DIE ENGEL STEHEN IM KREISE UND BESINGEN DEINE ENTSCHLAFUNG, DIE WIR IM GLAUBEN FEIERN"



Hier wird klar, dass es um mehr geht, als nur darum, dass die Seele Marias in den Himmel aufgenommen wird.
Obwohl im byzantinischen Kalender das Fest nicht den Namen "Himmelfahrt" trägt (wie in der lateinischen Kirche), so drückt doch der Text den Glauben an die leibliche Himmelfahrt Marias aus. Nach diesem Glauben erlitt der Leib Marias nicht die Verwesung, die dem Tode folgt. Maria, von den Toten auferstanden, wurde von Engeln zum Himmel getragen (hier weicht die Himmelfahrt Mariae von der Jesu ab, denn Christus fuhr aus eigener Kraft zum Himmel).

Die Himmelfahrt Marias ist außerhalb - und über - der alltäglichen Natur. Der Glaube an die Himmelfahrt Marias beruht nicht auf einer biblischen Erzählung oder auf einem historischen Zeugnis, das wissenschaftlich nachprüfbar wäre. Sie ist auch nicht dogmatisch formuliert. Die Kirche hat bis jetzt noch keine Notwendigkeit gesehen, auf dem Glauben an die leibliche Himmelfahrt zu bestehen. Aber auch wenn die Kirche nicht auf einer solchen (inneren oder äußeren) Bekräftigung besteht, so kann man doch sagen, dass das orthodoxe Gewissen eine tatsächliche Verneinung der Himmelfahrt nicht nur als leichtsinnig sondern als eine Gotteslästerung ansehen würde. Wie kann man auch eine Tatsache leugnen, die nicht der historischen Verifizierung bedarf? Der Glaube an die Himmelfahrt beruht nicht auf dokumentierten Beweisen. Gläubiges Denken, erleuchtet vom Heiligen Geist, wurde Schritt für Schritt davon überzeugt, dass, wenn "der Lohn der Sünde der Tod" ist, Maria einen besonderen Sieg über den Tod errungen hat. In gleicher Weise wie Jesus (auch wenn man hier die Proportionen nicht verschieben darf) wurde sie in ihrem Leib verherrlicht. Die Verherrlichung der allreinen und allheiligen Gottesmutter in Seele und Leib - und nicht der eine oder andere Symbolismus oder die historischen Umstände - sind der eigentliche Gegenstand des Festes

Die Himmelfahrt ist das Fest nicht nur Marias, sondern der ganzen menschlichen Natur. Denn in Maria hat die menschliche Natur ihr Ziel erreicht. Eine Woche nach dem Beginn des liturgischen Jahres, werden wir die Geburt der allheiligen Jungfrau feiern. Jetzt, zwei Wochen vor dem Ende des liturgischen Jahres feiern wir den Tod und die Verherrlichung der allheiligen Gottesmutter.
So also macht der Zyklus des Marienlebens das Schicksal und die Entwicklung einer menschlichen Natur deutlich, die Gott völlig treu ist. Mit ihr wird das Menschengeschlecht erhoben und im Himmel aufgenommen. Die allheilige Gottesmutter hat in der Geschichte der Menschheit eine einzigartige Aufgabe erfüllt, die weit über unsere Vorstellungskraft hinaus geht. Aber die vollkommene Frucht der Gnade, die wir an der Gottesmutter so bewundern, zeigt uns die Entwicklung einer Seele, die sich geöffnet hat, um die Fülle der Gaben Gottes zu empfangen.

Nur zwei Wochen trennen das Fest der Entschlafung der Gottesmutter und das Ende des Kirchenjahres. Der Zyklus des vergangenen Kirchenjahres ist fast vollendet, ein neues Kirchenjahr beginnt am 1. September. Auch während dieses Kirchenjahres werden wieder die Feste von Weihnachten, Ostern, Pfingsten, der Gottesmutter und die Feste der vielen Heiligen auch auf uns zukommen. Machen auch wir uns wie die Gottesmutter bereit die Fülle der Gnade Gottes zu empfangen und sie in uns Frucht bringen zu lassen.

 

unter Verwendung von Ausschnitten aus: A Monk of the Eastern Church, The Year of Grace, A Spiritual and Liturgical Commentary on the Calender of the Orthodox Church, Crestwood N.Y. 1992, p. 242 ff.

Text hier aus St.-Andreas-Bote



Festtagsikone, zeitgen. bulgarisch aus Zerkowen Westnik

O welch unfassbares Wunder !
Die Quelle des Lebens wird bestattet in einem Grabe.
Doch das Grab wird eine Leiter zum Himmel.
Freue dich, Gethsemane, der Gottesgebärerin heiliger Garten.
Lasst uns rufen, ihr Gläubigen,
da wir Gabriel zum Anführer haben:
Du Begnadete, sei gegrüsst.
Mit dir ist der Herr,
der durch dich
der Welt gewährt
das grosse Erbarmen.
Sticheron automelon der grossen Vesper



Sie, die niemals ruht im Gebet
Sie, deren Führung und Schutz
uns untrügerische Hoffnung gibt,
die Gottesgebärerin,
durch ihr Sterben und Grab
wurde sie doch nicht überwunden +
Als Mutter des Lebens
hat Er sie in ein neues Leben gebracht,
der einst wohnte
in ihrem immerjungfräulichen Schoß +



O welch unfassbares Wunder !
Die Quelle des Lebens wird bestattet in einem Grabe.
Doch das Grab wird eine Leiter zum Himmel.
Freue dich, Gethsemane, der Gottesgebärerin heiliger Garten.
Lasst uns rufen, ihr Gläubigen,
da wir Gabriel zum Anführer haben:
Du Begnadete, sei gegrüsst.
Mit dir ist der Herr,
der durch dich
der Welt gewährt
das grosse Erbarmen.



Heilig bist Du durch deine Mysterien
als Königin der Himmel wirst du heute verkündet
o Thron des Allerhöchsten
da du nun von der Erde hinübertrittst zur himmlischen Herrlichkeit +
Würdig ist es
dich zu verherrlichen
die Du vom Glanze göttlichen Lichtes leuchtest
o du, voll der Gnade +
Erhebt euch, ihr Jungfrauen
mit der Mutter des Königs zu den Himmeln hinan
Freue Dich
o du, in der Fülle der Gnade
der Herr ist mit Dir
und bringet der Welt die große Gnade dar +



Deinen Tod
verherrlichen
Throne / Fürsten und Gewalten
Herrscher der Engel und geistigen Mächte
unnahbar hehre Cherubim
Schauder erregende Seraphim +

Wir aber
die Erdgeborenen
jubeln im Glanz deiner göttlichen Ehre +
Könige fallen nieder vor dir
und singen gemeinsam mit Engeln und Erzengeln dir den heiligen Gesang
Freue Dich
o Du in der Fülle der Gnade
der Herr ist mit dir
und bringt der Welt die große Gnade dar +



Auf göttlichen Wink
wurden von überall her
die Apostel wie auf Wolken gebracht +
Sie nahen sich deiner unberührbaren
weil Leben gebärenden Lagerstatt
und grüß sie voll Freude +
Es treten hervor
die hocherhabenen, geistigen Himmelsmächte
geleiten den Herrn selbst +
In heiliger Ehrfurcht geleiten sie
deinen makellosen gottempfangenden Leib +
Sie schreiten voran
in überirdischer Ordnung
und unwahrnehmbar rufen sie den himmlischen Mächten zu
Siehe,
die Allherscherin von Gottes Gnade,
ist da +
Öffnet die Tore weit
empfanget in überirdischem Glanze
sie
die Mutter des Lichtes +
Denn siehe,
durch sie
ist den Sterblichen
allgebärendes Heil widerfahren
Sie zu erkennen in Wahrheit
fehlt uns die Kraft
und wir vermögen nicht,
sie gebührend zu ehren +
Sie ist die Allüberragende,
sie übersteigt alles Begreifen +
Darum,
allheilige Gottesgebärerin
Allreine
die du in Ewigkeit lebst mit deinem Sohn
dem König des Lebens
tritt unablässig für uns ein
errette uns
von jedem Anschlag des Feindes
und bewahre dein heiliges / neuerwähltes Volk +

 

 

 


ROM:   Sta. MARIA MAGGIORE   (431-1296)  Konzil v. Ephesos - Jacopo Torriti

 

Die Entschlafung unserer allheiligen Gebieterin
 
der Gottesgebärerin und steten Jungfrau Maria

Erzählung nach Transitus Mariae Kap. 6-17
.


Text hier aus "ORTHODOXES GLAUBENSBUCH"


Nachdem der Herr in den Himmel aufgefahren war, lebte die Allreine Jungfrau Maria, die Mutter Gottes und Fürsprecherin aller Christen vor Gott, noch lange inmitten der Apostel und ihrer Nachfolger. Sie freute sich, als sie die Verbreitung der Kirche Christi in der ganzen Welt sah, ihr Herz frohlockte darüber, dass der Ruhm ihres Sohnes bis an die Grenzen der entlegensten Länder drang, und überall, wo der Name Christi verehrt wurde, wurde auch ihrer gedacht, die Ihn geboren und sich in den Tagen des irdischen Lebens um Ihn gekümmert hatte. Alle priesen die Allreine Mutter Gottes, die noch unter den Menschen auf Erden lebte.

Obwohl ihr Leben lange währte, war sie sich dessen bewusst, dass der Zeitpunkt kommen würde, den sie so sehr erwartete - den Körper zu verlassen und zu Gott zu gehen. Es ist uns nicht genau bekannt, wie lange die Allreine Jungfrau gelebt hat: die einen sagen 57 Jahre, andere 63, wieder andere nennen die Zahl 72, aber es ist klar, dass sie ein hohes Alter erreichte. Die Seele der Gottesmutter war immer von einem Wunsch erfüllt - endlich wieder das Antlitz ihres Sohnes zu schauen, in der Herrlichkeit des Himmels. Sie betete unter Tränen zum Herrn, dass Er sie aus dieser Welt des Leids dorthin nehmen möge, wo mit Ihm alle Heiligen frohlocken.

Die Allreine Jungfrau lebte im Haus des heiligen Apostels Johannes, des Theologen auf dem Berg Zion, im Südwesten von Jerusalem, wo sich die Burg von Jerusalem erhob. Von da ging sie oft auf den Ölberg, zum Ort der Himmelfahrt ihres Sohnes. Hier betete sie inständig in Abgeschiedenheit.

Und eines Tages, während die Gottesmutter auf dem Ölberg wieder allein darum betete, dass der Herr ihr das Ende rascher schicken und sie zu Sich in den Himmel aufnehmen möge, erschien ihr der Erzengel Gabriel, welcher der Gottesmutter schon seit den ersten Tagen ihrer Kindheit diente: er hatte ihr Nahrung in den Tempel gebracht, er hatte ihr die Geburt des Sohnes Gottes verkündigt, er beschützte sie immer während ihres Lebens auf Erden. Der lichte und freudige Erzengel Gabriel überbrachte der Gottesmutter die schon lange von ihr ersehnte Kunde, dass sie in drei Tagen zu Christus, Gott gehen werde. Der Erzengel sagte, sie solle nicht betroffen sein und mit Freude seine Worte annehmen, denn dies werde kein Tod sein, sondern der Übergang in ein Leben der Unsterblichkeit, zum ewigen König der Herrlichkeit.

Die Mutter Gottes geriet durch die Worte des Erzengels in unaussprechliche Freude und Begeisterung, denn es war für sie das Freudigste und Angenehmste, im Himmel mit ihrem Sohn und Gott zu wohnen, in Seiner seligen Nähe, Ihn immer vor Augen zu haben.

Vor ihrer Entschlafung wollte die Allreine Gebieterin nochmals alle Apostel sehen, die in der ganzen Welt verstreut waren, um zu predigen. Sie bat den Herrn, dass sie in ihrer Todesstunde nicht den Fürsten der Finsternis - Satan - und seine furchtbaren Diener sehen, sondern dass der Herr selbst, Sein Versprechen erfüllend, kommen und ihre Seele in Seine heiligen Hände nehmen möge.

Nach dem Gebet kehrte die Allheilige Gottesmutter nach Hause zurück; hier erbebte alles, denn mit ihr kam unsichtbar die Herrlichkeit und Kraft Gottes, welche die Gottesmutter umgab, in das Haus. Ihr Gesicht strahlte von der Herrlichkeit Gottes heller als ehemals das Gesicht des Mose, als dieser vom Berg Sinai herabstieg, nachdem er gerade erst Gott gesehen und mit Ihm gesprochen hatte.

Die ruhmreiche Gebieterin begann sich auf ihr Ende vorzubereiten. Zuerst berichtete sie alles dem von ihr an Sohnes statt angenommenen Lieblingsjünger Christi, Johannes. Dann erzählte die Gottesmutter auch allen übrigen von ihrem bevorstehenden Heimgang.

Der heilige Johannes der Theologe schickte sofort Boten zum heiligen Jakobus, dem Apostel und Bischof von Jerusalem, und auch zu allen Verwandten und Bekannten und benachrichtigte sie über den bevorstehenden Heimgang der Gottesmutter und auch den Tag.

Der heilige Jakobus beeilte sich, davon alle Christen zu verständigen, die nicht nur in Jerusalem, sondern auch in dessen Umgebung und sogar in anderen Städten wohnten. So versammelten sich bei der Gottesmutter mit dem Bischof von Jerusalem eine Vielzahl von Menschen, Verwandten und gläubigen Christen, Männer wie Frauen.

Die Allreine Gebieterin vermachte ihre Gewänder zwei armen Witwen, die ihr zeit ihres Lebens gedient hatten, und bat, ihren Leib im Garten Getsemani zu begraben, am Fuße des Ölbergs, unweit von Jerusalem. Dort befanden sich das Grab Joachims und Annas, ihrer Eltern, und auch das Grab Josefs, mit dem sie verlobt gewesen war. Diese Gräber befanden sich am Rande des Tales Josafat, das zwischen Jerusalem und dem Ölberg lag. In diesem Tal wurden gewöhnlich arme Bürger bestattet.

Während die Gottesmutter diese Anweisungen gab, vernahm man plötzlich ein Tosen, das an Donnergrollen erinnerte, und Wolken hüllten das Haus Johannes des Theologen ein. Gemäß Gottes Befehl ergriffen Engel die Apostel in den verschiedenen Ländern, wohin sie gegangen waren, um das Evangelium zu predigen, und brachten sie nach Jerusalem zum Haus der Gottesmutter. Die Apostel freuten sich, als sie einander sahen, waren aber unschlüssig, wozu sie der Herr versammelt hatte. Der heilige Johannes der Theologe erklärte ihnen, dass für die Gottesmutter die Zeit gekommen sei, zum Herrn zu gehen.

Am dritten Tag, in der dritten Stufe erfüllte ein göttliches Licht das Zimmer, in dem die Gottesmutter auf ihren Heimgang wartete. In diesem Licht kam der Herr Jesus Christus selbst mit einer Vielzahl von Engeln und Erzengeln herab. In einem leichten Schlaf übergab die Allheilige Jungfrau ihre Seele in die Hände ihres Sohnes.

Nachdem die Apostel ihren Abschied von der Mutter Gottes auf Erden beweint hatten, schickten sie sich an, ihren allreinen Leib zu begraben. Der feierliche Begräbniszug ging von Zion durch ganz Jerusalem nach Getsemani. Auf dem Weg dorthin kam es zu einem Zwischenfall. Der jüdische Priester Jephonias wollte aus Eifersucht und Hass gegen die Gottesmutter die Bahre umwerfen, auf welcher der Leib der Allheiligen Jungfrau lag, aber ein Engel des Herrn hackte ihm unsichtbar die Hände ab.

Als er dieses Wunder sah, bereute Jephonias, seine Sünde wurde vergeben, und er wurde geheilt. Dieses Ereignis stellen die Ikonenmaler oft auf den Ikonen von Mariä Entschlafung dar.

Der Apostel Thomas, der nicht am Begräbnis teilgenommen hatte, kam erst am dritten Tag nach der Entschlafung der Mutter Gottes nach Jerusalem. Als er mit den Jüngern zum Grab in Getsemani kam, stellte sich heraus, dass der Leib der Allreinen Jungfrau nicht mehr dort war. Die Allreine Jungfrau war zusammen mit ihrem Leib von ihrem Sohn und Gott in den Himmel aufgenommen worden.

Text hier aus "ORTHODOXES GLAUBENSBUCH"

 


 

 

6. August (19.8.)

METAMORPHOSIS (gr.)
PREOBRAZHENIE (slaw.)
SCHIMBAREA (rum.)

VERKLÄRUNG

unseres Herrn, Gottes und Erlösers
 
JESUS CHRISTUS

 

Du wurdest verklärt
auf dem Berge,
Christus Gott,
und zeigtest Deinen Jüngern
Deine Herrlichkeit,
soweit sie diese
zu ertragen vermochten.

Lass strahlen
auch uns Sündern
Dein ewiges Licht,
auf die Fürbitten
der Gottesgebärerin,

Lichtstrahlender
Ehre Dir !




 

 




 

Evangelium:

Mt 17: 1-9
 

Das Hochfest der "Methamorphosis" geht vermutlich auf die Kirchweihe der im 4. Jahrhundert von der Kaiser-Mutter, der Hl. HELENA,
gestifteten Kirche auf dem Berg Tabor zurück.

Als Zeichen der Hoffnung auf eine verklärte Schöpfung bringen heute die Gläubigen die gereiften Früchte,
die in der Kirche gesegnet
und nach dem Gottesdienst grosszügig an alle verteilt werden.


Verklärte Natur  :  KLOSTER VERKLÄRUNG CHRISTI, BULGARIEN

Festtagsgottesdienst in Sofia, Bulgarien


So wie 2003 hier in der Kathedrale Sv. NEDELJA in SOFIA, BULGARIEN haben die Gläubigen die verklärte Natur in Form von Früchten zum Dank an den Schöpfer und zum Segnen zum Wohle der Menschen in die Festtagsliturgie mitgebracht.
Im Norden segnet man Äpfel, im Süden Trauben.

(Pressefoto der bulgarischen Zeitung STANDARD; Fotograf: Viktor Levi)

 


Das Hochfest der Verklärung weist uns auf Sinn und Ziel unseres Lebens und der ganzen Schöpfung hin
und macht uns wie den Aposteln Mut mit diesem Ziel vor Augen
auch schmerzhafte Schicksalsschläge überstehen zu können.


 

Die Jünger schauten Deine Herrlichkeit, soweit sie diese zu ertragen vermochten,
auf dass sie das freiwillige Leiden zu erkennen vermöchten,
wenn sie Dich gekreuzigt sähen,
der Welt aber verkündend,
dass Du in Wahrheit bist der Abglanz des Vaters.

 

Festtagsikone, Syrien-Libanon, 19.Jhdt,mit arab.Schrift


Wie bei einer Bergwanderung im Nebel bisweilen der blaue Himmel durchbricht und einen Blick auf den noch zu erklimmenden sonnenbestrahlten Gipfel freigibt, so wurde den Jüngern hier auf dem Berg Tabor für einen kurzen Augenblick etwas von der Herrlichkeit der Schau Gottes erfahrbar, zu der zu gelangen die Bestimmung und die Sehnsucht unseres christlichen Lebens ist.
Diese werden wir erreichen, wenn wir im geduldigen Aufstieg durch Leiden und Mühen das Ziel nicht aus dem Sinne lassen, auch wenn es uns meist durch die Nebel unseres Alltags verdeckt ist. Was aber im Nebel zumeist verborgen bleibt, ist jetzt schon und nicht erst in Zukunft die unvergängliche Wirklichkeit.
Darum war es den orthodoxen Mönchsvätern im 14.Jahrhundert (u.a. der Hl. GREGOR PALAMAS) wichtig,
in Auseinandersetzungen mit westlichen pseudohumanistischen Realismusideen festzuhalten, dass das von den Jüngern auf dem Berg Tabor geschaute Licht nicht nur ein psychologisch erklärbares Phänomen war, sondern Gott, das ungeschaffene Licht Selbst, das am Ende unseres Lebens von uns allen erfahren werden wird - in dem Masse, wie ein jeder dazu bereit sein wird.
Darauf spielt unser Festtropar an, und der Hl.EPHRAIM der Syrer (306-373) bezeugt es in einer seiner Hymnen mit den Worten:
 

+
Wie ein jeder das Auge im Diesseits gereinigt hat,
so wird er dort schauen können die Herrlichkeit des Allerhöchsten.
+
Wie ein jeder das Ohr im Diesseits geöffnet hat,
so wird er dort vernehmen Seine Weisheit.
+
Wie ein jeder sein Inneres im Diesseits weit gemacht hat,
so wird er dort aufnehmen können von Seinen Schätzen.
 

 

Hirmos der Oden des Kosmas Monachos im Orthros zum Fest der Verklärung Christi
 



Schimbatu-Te-ai la fata, in munte, Hristoase Dumnezeule,
aratand ucenicilor Tai slava Ta, pe cat li se putea;
straluceasca si noua, pacatosilor, lumina ta cea pururea fiitoare,
pentru rugaciunile Nascatoarei de Dumnezeu,

Datatorule de lumina, slava Tie!

 

 

Verklärte Natur: KLOSTER VERKLÄRUNG CHRISTI, BULGARIEN
zu ähnlichen Beispielen von Harmonie zwischen Natur und Kirche

 

 


 


 





20. Juli (2.8.)

Hl. Prophet ELIAS

ELIAS, den Thesbiter,
hast Du,
Barmherziger,
von der Erde hinweggenommen,
auf dem Feuerwagen,
o Logos


Auf seine Bitten
errette uns,
die wir
gläubig Dich lobpreisen
und in Freude begehen
sein gotterfülltes und
ehrwürdiges Gedächtnis.



Festtagsikone Bulgarisch .Jhdt.

Prophet ELIJA in der Ikonenmalerei


Nicht im Beben der Erde,
sondern im linden Hauche,
hast du geschaut das Kommen Gottes, gottseligster ELIAS,
das einstens dich hat erleuchtet.
 

 

Възнесението на св. пророк Илия и три сцени от живота му. Икона от 1850 г. от църквата "Св. Димитър" в с. Тешево край Банско

Auf dem Wagen aber bist du vierspännig einhergefahren
und hast den Himmel durchquert
auf ungekannte Weise.
Gottbegeisterter, mit Staunen betrachtet.


Der Hl. ELIAS (eli-JA: " Mein Gott ist JAHWE )" war ein mutiger Kämpfer für den Glauben an JAHWE, den einen wahren Gott.
Er wird auch Thesbiter genannt, weil er aus Tischbe in Gilead kam, einem rauhen Bergland im heutigen Ostjordanland beidseits des Flusses Jabbok.
Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr. zur Zeit des Königs Ahab (871 - 852 v.Chr.).
Von seinem Leben und Kampf gegen den " Baalkult " berichten uns die Bücher der Könige des Alten Testaments. König Ahab hatte, unter dem Einfluss seiner heidnischen Frau, in der Hauptstadt Samarias einen Baalstempel errichten lassen und war vom Glauben an den einen Gott der Väter abgefallen. Der Hl. Prophet ELIAS kündigte dem König eine grosse Dürre als Strafe Gottes an und kämpfte sein ganzes Leben lang für den einen Gott des Volkes Gottes und mit Gottes Hilfe gegen die vom Glauben abgefallenen Machthaber und falsche Propheten des Heidentums. Mehrmals auf der Flucht vor der Staatsmacht, wurde er immer wieder vom Herrn bestärkt, von Raben und später sogar von Engeln des Herrn versorgt.
Dieses mutige Auftreten gegenüber den Mächtigen und Gottes an ihm erwiesene Fürsorge machte den Heiligen ELIAS zu einem in allen orthodoxen Völkern sehr verehrten Volksheiligen.
Am Jordan gebietet der Hl. Elias, wie Moses in Gottes Namen dem Wasser, ein Zeichen, dessen wir orthodoxe Christen auch heute bei jeder grossen Wasserweihe gedenken. Am Ende seines Lebens sandte ihm Gott einen feuriger Wagen, von feurigen Rossen gezogen und der Hl. ELIAS fuhr im Wirbelsturm zum Himmel empor.



Festtagsikone Bulgarisch .Jhdt.



Folgender Text
von Hypodiakon NIKOLAUS Thon: "Vierspännig auf dem Feuerwagen, der Prophet ELIJA und seine Darstellung in der Ikonenmalerei" in: Hagiographie, Studien zum Heiligenbild der Orthodoxen Kirche, Typos-Verlag, Herten 1992


hier aus:
St.Andreas-Bote: empfehlenswerte Monatsschrift in deutscher Sprache mit aktuellem Kalendarium und ausgewaehlten aktuellen Texten der besten Theologen aus allen orthodoxen Traditionen
Fragen, Zuschriften an G.Wolf, Dammweg 1, 85655 Grosshelfendorf, 08095 - 1217; gerhard.wolf@t-online.de



Hl. Prophet ELIAS


- Heiliger der Christenheit nach dem Zeugnis der Kirchenväter


Die Verehrung des alttestamentlichen Propheten ist nicht allein auf volksreligiöse Überlieferung beschränkt, sondern korrespondiert mit der Aufmerksamkeit, die seiner Gestalt schon die meisten der altkirchlichen Theologen widmeten, und zwar sowohl die griechischen wie die orientalischen wie auch die lateinischen Kirchenväter.
So lassen sich in der gesamten patristischen Literatur ungefähr 3000 auf den Hl. ELIJA hinweisende Stellen nachweisen. Einige zählen ihn einfach in einer langen Reihe anderer biblischer Personen - besonders Propheten - auf, etliche aber beschäftigen sich ausführlich mit seinem Leben und Wirken und vor allem mit dessen christlicher Deutung. Allein beim hl. Gregorios dem Theologen (329/330-390) finden wir 40 solcher Erwähnungen. Die wohl früheste christliche Würdigung des Propheten finden sich im 1. Klemensbrief (17:1):
" Wir wollen Nachahmer sein auch derjenigen, die in Ziegen- und Schaffellen einherzogen und die Ankunft Christi verkündeten: Wir meinen die Propheten Elija, Elischa und dazu noch Ezechiel, die von Gott ein gutes Zeugnis erhalten haben. "


Auch nach dem Abschluss der patristischen Zeit im engeren Sinne haben immer wieder bedeutende Autoren - vor allem im griechisch-byzantinischen Raum - ihre Aufmerksamkeit dem Tischbiter zugewandt, so beispielsweise Kaiser Leo VI. der Weise (886-912), der nicht genau zu datierende Metropolit Theophanes Protothronos, ein nicht näher identifizierter Mönch Joannes oder der Kämpfer gegen die Pseudo-Union von Florenz und Bischof von Ephesos, der Hl. MARKOS EUGENIKOS (um 1380 - nach 1453), von denen alle - teilweise bis heute nicht editierte - Homilien, Enkomien oder Kommentare zum Hl. ELIJA, dem Tischbiter stammen. Sieben nehmen einen besonderen Platz ein, die von verschiedenen Manuskripten byzantinischer Homiliare als Lesungen für den Festtag des Hl. Elija, den 20. Juli, angegeben werden: je eine dem Hl. JOHANNES von DAMASKOS, dem Hl. EPHRÄM dem SYRER und dem Hl. BASILEIOS von SELEUKIA sowie vier dem Hl. JOANNES CHRYSOSTOMOS zugeschriebene Homilien. Dabei gehen die Autoren nicht nur in ihren theologischen Ausdeutungen von Gestalt und Werk des Propheten über den biblischen Textbefund hinaus, sondern auch in ihren biographischen Angaben zum Hl. ELIJA. Quelle hierfür dürften neben lokalen Überlieferungen auch ausser- oder nachbiblische jüdische Traditionen gewesen sein, die in den Midraschim Aufnahme gefunden haben.


So zur Geburt des Propheten (dem Hl. JOHANNES von DAMASKOS oder dem Hl. EPIPHANIOS von KRETA zugeschrieben, aus dem 11. Jahrhundert):
" Dieser aber, der heilige Mann Gottes, gehörte zum Stamme Aarons und war in Arabien geboren. Im Augenblick seiner Geburt, da er begann hervorzukommen in das Licht, schaute sein Vater weissgekleidete Männer, die ihn in feurige Windeln wickelten und ihm eine Feuerflamme zu essen gaben. Als er dieses den Priestern erzählte, antworteten sie ihm: ´ Das Kind wird gross werden für Gott, wird immer von Licht erfüllt sein, und er wird Israel richten mit dem Schwert und dem Feuer. ´ Und sie nannten ihn den Tischbiter, da Tischbe die Stadt war, die bei der Teilung den Priestern zugefallen war. Dort also lebte er und übte die Tugend von Kindheit an und liess seine Seele durch die brennende Gnade des Geistes einer Flamme ähnlich werden. Niemand konnte bestreiten, dass dieser Mann so machtvoll wurde wie eine Flamme, ein Schwert, das Feuer und das Wasser und all die anderen Wundertaten; für sich konnte er sie erlangen, und anderen konnte er sie senden nach seinem Wohlgefallen. "

In anderen Quellen wird der Vater des Hl. Elija ´Sobak´ genannt, und vor allem die syrische Tradition sieht - ausgehend von dem persischen Weisen Aphrahat (Darlegungen 15,5) - in Elija selbst einen Angehörigen des Priesterstandes. Auch hier dürfte der Ursprung der Überlieferung im Judentum zu suchen sein, wo die Priesterschaft des Propheten von einigen, allerdings nicht von allen rabbinischen Schriften behauptet wird, die ihn als Nachkommen Levis sehen und seine Genealogie auf Lea zurückführen.

Die verschiedenen Ereignisse aus dem Leben des Propheten werden von etlichen Vätern allegorisch bzw. typologisch gedeutet: So sieht man:

- im vertrockneten Bach Kerit einen Hinweis auf das seiner Lebenskraft beraubte Gesetz Israels

- im Gang nach Sarepta den Weg des Evangeliums zu den Heiden

- Elija´s Fortgehen aus Israel als Zeichen der Abkehr Gottes vom jüdischen Volk

Die übergabe des Mantels an Elischa wird als Präfiguration der Ausspendung der Gnade Christi an Seine Jünger interpretiert und

die Teilung des Jordanwassers als ein Hinweis auf die christliche Taufe.

Besonders reiche symbolische Deutung erfahren naturgemäss das Opfer auf dem Karmel, der Aufenthalt auf dem Horeb und die Auffahrt.

Das Opfer auf dem Karmels wird - so beispielsweise von Gregorios von Nyssa in seinem Tauftraktat - als ein Hinweis auf die Taufe verstanden:
Das Feuer ist der lebendigmachende Geist, der die Gottlosen verbrennt und die Gläubigen erleuchtet.

über die Auffahrt in ihrer prophetischen Funktion sagt schon Irenaios von Lyon:
"Auch ELIJA wurde in seiner leiblichen Wesenheit hinweggenommen, prophetisch hinzeigend auf die Himmelfahrt der Geistigen !"
ähnlich vergleichen auch Papst Gregorius der Dialoge und Isidorus die Auffahrt des Propheten mit derjenigen Christi.
Allerdings verweisen auch einige Väter deutlich auf die wesensmässigen Unterschiede beider Auffahrten. So betonen sowohl Joh.Chrysostomos wie Gregorius die grundlegende Differenz:
Während ELIJA nur mit fremder Hilfe emporgeführt wurde, nämlich als "Knecht" mit Hilfe des Wagens, fuhr CHRISTUS aus eigener Kraft und ohne ein entsprechendes Gefährt zum Vater empor.

Auch der am Ende der Zeiten wiederkehrende ELIJA findet gelegentlich bei den Vätern Beachtung. So bemerkt Johannes Chrysostomos in seiner 57. Homilie zum Matthäus-Evangelium - und sicherlich in Kenntnis der eschatologischen Deutung des Propheten durch die rabbinische Literatur - unter Bezugnahme auf die Maleachi-Stelle, dies sei gesagt, "um anzudeuten, dass der Thesbiter vor jener Ankunft, auf welche das Gericht folgt, kommen werde; belehrt uns aber auch zugleich über die Ursache seiner Ankunft. Welches ist diese Ursache ? Er wird kommen, um die Juden zum Glauben an Christum zu bewegen, damit sie nicht bei Seiner Ankunft samt und sonders zugrunde gehen.
...Ebendeshalb spricht auch Malachias auf das Allerbestimmteste, denn er sagt nicht ´er wird das Herz des Sohnes zum Vater wenden´, sondern ´des Vaters zum Sohne´. Weil die Juden die Väter der Apostel waren, so sagt Christus, Elias werde zu den Lehrern ihrer Söhne, d.h. der Apostel, die Herzen der Väter, d.h. des jüdischen Volkes, wenden
...Wenn Er [CHRISTUS] sagt, ELIAS werde kommen und alles wiederherstellen, dann meint Er den Elias selbst und die durch ihn zu bewirkende Bekehrung der Juden"

Възнесение на св. Илия, възрожденска икона от Варненско. Архив Pravoslavieto.com


"Св. пророк Илия". Икона от 1849 г. от габровския иконописец Гено Тихолов. Съхранява се в Плевенския музей. Източник: plevenmuseum.dir.bg


bulgar.18.Jhdt,Kirche Sw.Georgi,Belowo;Schule v. Trjawna

27. Juli (9.August)


Hl.Gr.Martyrer und Arzt PANTALEIMON
im Westen: PANTALEON
Uneigennützig bis zum Blutzeugnis
pflegte er die ihm von Gott verliehene
Gabe der Heilung

Auf die Fürbitten des Hl. PANTELEIMON
Schöpfer, HEILE uns !

E N P 1997 Moskau

2. August (15.August)
Auffindung der Hl.Reliquien
Jerusalem - Konstantinopel (428)
.
Hl. Erstmartyrer und Erzdiakon STEFAN
Erster Blutzeuge für den Glauben der Kirche:
"...Ich sehe den Himmel offen
und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen ."
Apg 6:5 -7:60


ХИМН 
НА 
СВЕТИТЕ БРАТЯ КИРИЛ И МЕТОДИ 

В ИЗПЪЛНЕНИЕ НА ДЕТСКИЯ ХОР НА БНР


 

 

27. Juli (10.8.)

Siebenzahl der Hl. Erleuchter Bulgariens

Sveti Sedmotschislenizi, die Siebenzahl der Erleuchter Bulgariens / 19.Jhdt, Hl.Alexander Nevski Kathedrale, Sofia, Bulgarien

Pluralität in den Heiligen: Viele Festtagsikonen zeigen eine Versammlung von Heiligen. Die Siebenzahl der Heiligen Erleuchter Bulgariens, Sveti Sedmotschislenizi, ist deutliches Beispiel. Schon die Heiligen Brüder KIRIL und METHODIJ ergänzen einander in ihrer Verschiedenheit: Kiril - der Philosoph und Hofgelehrte der Völkerkunde Konstantin / Methodij - der zivile Verwaltungsspezialist und spätere kirchliche Hirte und Bischof. Aber selbst diese ideale Konstellation menschlicher Qualitäten hätte nicht gereicht um das Evangelium unter den Slawen zum Sieg zu führen. Erst mußten die Heiligen Brüder ihre Weisheit an ihre Schüler weitergeben. Diese Schüler mußten aus Mähren vertrieben werden damit der Hl. KLIMENT und der Hl. NAUM das geistliche Erbe am See von Ochrid zur Reife bringen konnten. Der Hl. Bischof von Maehren GORASD wurde unter dem Einfluss der westlichen Kirche mit brutaler Gewalt vertrieben und starb kurz nachdem er das Bulgarische Gebiet erreicht hatte. Die Hl. Mönche ANGELARIJ und SAVA stehen stellvertretend für Tausende von begeisterten bulgarischen Christen, die unter dem ersten christlichen Zaren des ersten Bulgarenreiches das Fundament an geistlichen Texten in slawischer Sprache schufen, die dann die Christianisierung des weiten Raumes der Kiewer Rus´ ermöglichte.


All-Orthodoxe Versammlung, Sofia 1.10.1998

Pluralität in der Kirche:
Der Heilige Geist leitet wie heute (oben, beim All-Orthodoxen Konzil in Sofia, Bulgarien,
1.10.1998) seit der Zeit der Apostel im Prinzip der Pluralität die Kirche (unten, 1. Oekumenisches Konzil von Nikaia (325)).

Ikone: Väter des 1. Oekumen. Konzils / Bulgarien 1829

Wie auf der Ikone des Konzils dargestellt, wird das Kollegium der Bischöfe durch die vielgestaltigen Kirchenväter ergänzt, die nicht Bischöfe sind. Stellvertretend für sie sind auf der Ikone unter anderem der Hofgelehrte des Kalifen von Damaskus mit Turban - unser Heiliger Hymnograph Johannes von Damaskus und mit dem Korb als Kopfbedeckung und der feurigen Rede der Heilige Spyridon, der wortgewaltige Verteidiger des orthodoxen Glaubens zu erkennen.
Dass Pluralität auch bedeuten kann, dass ein einzelner Mensch eine solche Fülle nicht mehr fassen kann, mag uns das Beispiel des Kaisers, des weltlichen Herrschers der damaligen Oekumene zeigen, der sichtbar überfordert in der Mitte der Ikone zu erkennen ist.

 

 

 

 

Christi Auftrag an die Jünger

zum Fest

Versammlung der Heiligen Zwölf Apostel

nach einer Predigt Unseres Vaters unter den Heiligen JOHANNES CHRYSOSTOMOS

(Mund der Goldenen Worte)

32,2.4.6f; 33,1; PG 57, 379-389


Der Herr ging in Städte und Dörfer und betrat die Synagogen der Juden ...
Er wartete nicht etwa, bis die Kranken zu ihm kamen, sondern ging selbst zu ihnen, um ihnen zwei ganz große Wohltaten zu erweisen:
Erstens, um ihnen (als Perpektive) die frohe Botschaft vom Gottesreich zu verkünden,
zweitens, um sie aus den Krankheiten der Welt aufzurichten . ...

Um nicht alle selbst an sich zu ziehen, sandte er seine Jünger aus; doch nicht nur deshalb; er wollte die Jünger auch unterweisen, sich in Palästina wie auf einem Sportfeld zu üben, um so für das Ringen in der ganzen Welt gerüstet zu sein...

Bei allen Verschiedenheiten in der Welt wird der Friede zum hohen Wert

Christus bezeugt mit den Worten: »Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch« (Joh 14,27) dass der Friede etwas Großes ist.
Alles müssen wir tun, um des Frieden zu erhalten - in der Gemeinschaft und in der Kirche.
In der Kirche entströmt der Friede der Göttlichen Liturgie, in der wir mit Gott in Seiner Herrlichkeit aber auch vor Gott mit unseren Mitmenschen verbunden sind. Dieser Friede aus der Liturgie stärkt uns dafür den Frieden auch im Alltag zu bewahren.

Den Frieden der Göttlichen Liturgie soll man versuchen mit ganzem Herzen aufzunehmen, erst im Geist, dann im Mahl.
Wenn es schon ein schwerer Mangel ist, nicht für die Teilnahme am Mahl vorbereitet zu sein, um wieviel unverschämter ist es dann, den abzuweisen, der dir den Frieden zuspricht.

Deinetwegen ist der Priester hier; deinetwegen steht dort der Lehrer, arbeitet und müht sich ab. Welche Entschuldigung hast du, wenn du nicht einmal die Bereitschaft hast, ihm zuzuhören?

Die Kirche ist ja das gemeinsame Haus aller Gläubigen; doch erst wenn ihr vor uns eingetreten seid, ziehen wir ein; wir folgen damit dem Beispiel der Apostel. Deshalb entbieten wir gleich nach dem Einzug allen gemeinsam den Frieden entsprechend jener Vorschrift (im Evangelium).

Keiner stehe also gelangweilt da, keiner sei mit anderen Dingen beschäftigt, wenn Priester und Lehrer eintreten ...

Ich selbst möchte tausendmal lieber unbeachtet bleiben, wenn ich bei euch ins Haus eintrete, als daß man mir hier bei meinem Friedensgruß nicht zuhört; das wäre für mich viel schwerer zu ertragen.
Denn dieses Haus der Kirche ist bei weitem bedeutsamer. Hier sind uns ja die großen Schätze hinterlegt; hier werden uns die großen Hoffnungsgaben zuteil. Was ist denn hier unbedeutend?
Dieser Tisch des Altares ist weit wertvoller und teurer als jeder andere; diese Lampe erhabener als jede andere.
Das sollten wir alle wissen, die im Glauben und zur rechten Zeit mit Öl (aus ihr) gesalbt worden sind und von den Krankheiten der Welt befreit wurden...
Wenn wir auch in allen anderen Dingen Bettler und arme Menschen sind, so sind wir doch in diesen Gaben reich.

Deshalb nehmt uns hier mit Liebe auf, wenn wir bei euch eintreten.
Und wenn ich sage: »Der Friede sei mit euch !« dann antwortet: »Und mit deinem Geiste ! «
Antwortet nicht nur mit den Lippen, sondern auch mit dem Herzen, nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit der Gesinnung.

Wenn du hier sprichst: Friede auch mit deinem Geist !, draußen aber streitest, angreifst und verleumdest, hinterrücks mit tausendfachen Schmähungen einseifst, was ist das denn für ein Friede?

Magst du auch tausendmal schlecht über mich reden, ich gebe dir den Frieden mit reinem Herzen und in lauterer Gesinnung. Niemals kann ich Schlechtes über dich sagen; habe ich doch das Herz eines Vaters. Wenn ich einmal tadeln muss, tue ich es aus Sorge . ...

Beachtet mir auch, was für Menschen das waren, die diese strengen und schweren Gebote zu hören bekamen: Arme und einfache Männer, die nicht schreiben und lesen konnten, die nirgendwo bekannt waren, die sich nie mit den Gesetzen der Welt befassten, die sich vielleicht nicht mal in öffentlichen Versammlungen hervortaten, Fischer und Zöllner, mit tausenderlei Armseligkeiten behaftet.

Wenn aber ein solcher Auftrag schon die hohen und großen Leute verwirren kann, wie sollte er nicht jene niederschmettern und erschrecken, die völlig unerfahren waren und nie und nimmer von Amt und Würde geträumt hatten? ...

Was für ein Trost hatten sie bei alldem denn?

Die Macht dessen, der sie aussandte!
Deshalb hat auch der Herr in seiner Rede allem anderen dies vorangestellt: »Seht, ich sende euch!«

Das genüge zu eurer Beruhigung, das genüge zu eurer Ermutigung, damit ihr ohne Furcht seid vor denen, die euch anfeinden.


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Stefan Gross