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14. September (27.9.)

IPSOSIS tou timion zoopoidon Stavrou (gr.)
WSDWISH. SW. KRST. GOSPOD. (slaw.)
Înălţarea Sfintei Cruci (rum.)

ERHÖHUNG

des Allehrwürdigen und Lebenspendenden
 
K R E U Z E S


Rette, Herr, Dein Volk
und segne Dein Erbe !

Verleihe Deinen Gläubigen
Sieg über die Widersacher !
Und behüte Deine Gemeinde
mit Deinem Kreuz !

Gewähre Sieg über das Böse,
Frieden in Deiner Gemeinschaft
durch die Waffe des Kreuzes,
des unüberwindlichen Siegeszeichens !

Festtagsikone, zeitgen. 20.Jhdt., Adam Russak

Lesungen:
1 Kor 2: 6-9
Gal 6: 11-18
Hebr 3: 1-4
1 Kor 1: 18-24
Gal 2: 16-20

Evangelien:
Mt 10:37-11:1
Joh 3: 13-17
Joh 12:25-36
Joh 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35
Mt 8:34 - 9:1

Dein Kreuz, o Gebieter, beten wir an,

und Deine heilige Auferstehung verherrlichen wir.

Erzählungen zum Fest
Metr. ANTHONY: Predigt zum Fest
Heiser: Das KREUZ CHRISTI in Geschichte und Gottesdienst:


Das Fest unterstreicht die Zeitenwende des neuen Kirchenjahres:
Die nachpfingstliche Zeit der Erfüllung schlägt um in die vorösterliche Zeit der Erwartung.

Seit dem 7. Jahrhunderts, als Kaiser Heraklios am 3. Mai 628 die Reliquie des Hl. Kreuzes von den Persern zurückholte, wird der Gedenktag der Auffindung des Heiligen Kreuzes durch die Hl. HELENA (Mutter des Kaisers Konstantin) im Jahre 326 in Jerusalem, in der gesamten christlichen Welt gefeiert.
Am Vortag ist das Kirchweihfest der Auferstehungs-Basilika über dem Hl. Grab in Jerusalem, bei deren Bau das Kreuz wiedergefunden wurde und die am 13. September 355 geweiht wurde.


Am heutigen Tag steht im Zentrum der Zeremonien das blumengeschmückte Kreuz, das nach allgemeinen Fürbitten unter "Herr erbarme Dich" - Gebet durch den Bischof oder seinen Vertreter von ganz tief am Boden bis in die höchste erreichbare Höhe gehoben wird und damit der Segen in alle Himmelsrichtungen erteilt wird.


Wir gedenken des "Holz des Kreuzes" und des "Zeichen des Kreuzes" in dem das Heilsgeschehen durch das Kreuz Christi, -d.h. Seinen Tod und Seine Auferstehung- seinen Mittelpunkt gefunden hat, seiner Bedeutung in der Offenbarung des Heilswerkes Gottes für Sein Volk:

- Das Holz des Kreuzes des Baumes im Garten Eden:
Am Kreuz sprießt das neue Leben des himmlischen Paradieses (Gen 2:9-15)

- Das Holz der Arche Noah:
Das Holz des Kreuzes rettet die Sünder, bewahrt sie vom Ertrinken in den Fluten des Todes; birgt sie in der neugestalteten Welt Gottes (Gen 6:9 -9:17)

- Jakob kreuzt die Arme, um die Söhne des Joseph zu segnen:
Aller Segen geht vom Kreuz aus (Gen 48: 8-20)

- Mose streckt seine Arme aus, um das Meer zu öffnen und zu schliessen:
Der Gekreuzigte öffnet durch Sein Pas´cha den Weg in das Reich Gottes und verschliesst die Pforten der Unterwelt (Ex 14: 21 - 29)

- Mose wirft Holz in die Quelle von Mara, um ihr die Bitterkeit zu nehmen:
Das Holz des Kreuzes nimmt die Bitterkeit des Todes (Ex 15: 25-26)

- Moses schlägt mit dem Holz seines Stabes auf den Felsen, aus dem sogleich Wasser hervorströmt:
Wunderbares Leben entspringt dem Kreuz des Herrn (Ex 17: 1-7)

- Der Stab Aarons erblühte:
Am Kreuzesholz erblüht uns das Hohepriestertum Christi (Num 17: 1-10)

- Die eherne Schlange wurde in der Wüste auf einem Pfahl erhöht, so dass jeder von einer Schlange Gebissene, der sie anschaute, nicht starb, sondern am Leben blieb:
Wer auf den gekreuzigten Christus schaut und an Ihn glaubt, wird nicht sterben, sondern das ewige Leben haben (Num 21: 4-9, Joh 19:37)

- Das Volk Israel lagerte am Berge Sinai kreuzförmig um das Bundeszelt:
Das Kreuz ist die Lebensordnung des neuen Gottesvolkes (Num 2: 3-31)

Über diese reiche Tradition soll aber der Zielpunkt, das Opfer des als Mensch im Fleisch geborenen Sohnes Gottes, nicht vergessen sondern hervorgehoben werden.

Siehe dazu:


Predigt


von



Metropolit ANTHONY (Bloom) von SOUROSH



(London)



Heute wird erhöht,
der in der Erde verborgen gewesene Baum des Lebens
an den Christus geheftet war.
So wird gefestigt unser Glaube an die Auferstehung.
Hoch erhoben durch des Priesters Hand,
verkündet das Kreuz Seine Auffahrt in die Himmel.
Durch sie wird unsere gefallene Natur erhöht
und in die himmlische Heimat versetzt.
Lasset uns danksagen und rufen:

"O Herr, der Du auf das Kreuz erhöht wardst,
Du hast mit Dir Selbst auch uns erhöht.
Würdige der himmlischen Freude
die Dich in Liebe preisen !"

(aus den Stichirien zu den Laudespsalmen des Festes)




zeitgen.Ikone, Adam Russak bulgarische volkstüml. Ikone;18.Jhdt;Sw.Georgi/Belowo;Schule v.Trjawna

 

 

Erzählungen zum Fest



ERHÖHUNG

des Allehrwürdigen und Lebenspendenden
 
K R E U Z E S


Text hier aus "ORTHODOXES GLAUBENSBUCH"

Zeichen am Himmel vor Rom und Byzanz
Auffindung und Geschichte um das Hl. Kreuz in Jerusalem


In der Kirche wird das Zeichen des Kreuzes schon sehr früh verwendet. Bereits im 2. Jahrhundert ist verbürgt, dass sich Christen mit dem Kreuzzeichen segnen. Das Kreuz, das in vorchristlicher Zeit ein Zeichen für einen schmachvollen Tod war, wurde für die gläubigen Christen zum Zeichen des Sieges über den Tod, den Satan und alle seine Macht.

Die besondere Verehrung des Kreuzes Christi wurde im IV. Jahrhundert unter dem apostelgleichen Kaiser KONSTANTIN dem Großen und seiner Mutter HELENA eingeführt. Das Kreuz des Herrn erschien ihm dreimal im Leben.

  Das erste Mal sah er das Zeichen des Kreuzes während des Krieges gegen den ruchlosen Maxentius, dem Herrscher von Rom, der viel menschliches Blut bei der Wahrsagerei vergoss und den Dämonen eine große Zahl von Kindern, Mädchen und schwangeren Frauen zum Opfer brachte, um seinen trügerischen Göttern zu gefallen. Maxentius führte ein zügelloses und abscheuliches Leben und war in ganz Rom verhasst.
Als Konstantin gegen Maxentius zog, setzte er seine ganze Hoffnung auf Gott. Konstantin hatte nur 25.000 Soldaten, Maxentius ungefähr 200.000. Da er wusste, dass Satan mit seiner Macht auf der Seite des Maxentius stand, begann Konstantin zu dem einen Gott zu beten, der im Himmel und auf Erden herrscht und den alle Christen verehren. Er bat Gott um ein Zeichen dafür, dass der Krieg gegen den ruchlosen Maxentius erfolgreich sein werde.
Als er inständig betete, erschien zu Mittag am Himmel ein aus Sternen bestehendes Kreuz des Herrn, das heller schien als die Sonne. Zusammen mit dem Kreuz war eine Schrift am Himmel zu sehen: " In diesem Zeichen wirst du siegen ", d.h. " Durch das Kreuz wirst du siegen. " Diese wundersame Erscheinung sahen alle Soldaten. Alle waren sehr erstaunt und erschrocken. Viele Soldaten waren Heiden, und für Heiden war das Kreuz ein Zeichen für Unglück und Tod, weil zu jener Zeit auf dem Kreuz Verbrecher und Missetäter starben. Die Krieger fürchteten, dass die Erscheinung des Kreuzes Unglück bedeutete. Konstantin selbst war sehr verwirrt. In der Nacht erschien ihm Christus selbst und wies wieder auf das Kreuz und sagte: " Fertige so ein Kreuz an und lass es vor deinen Kriegern einhertragen, dann wirst du nicht nur Maxentius besiegen, sondern auch alle deine Feinde. quot;
Der Kaiser erzählte seinen Vertrauten von diesem Traum und befahl den Goldschmieden ein Kreuz herzustellen, so wie es vor allen am Himmel erschienen war. Das Kreuz wurde aus Gold gemacht und mit Perlen und Edelsteinen geschmückt. Allen Soldaten befahl er, ein solches Kreuz auf die Waffen, Helme und Schilder zu malen.
Trotz seiner übermacht wurde Maxentius besiegt. Nachdem Konstantin in Rom eingezogen war, dankte er Gott für den errungenen Sieg und befahl, zum Gedächtnis daran in der Mitte der Stadt auf einer hohen steinernen Säule ein Kreuz aufzustellen. Auf dem frequentiertesten Platz der Stadt wurde für Konstantin ein Denkmal mit einem Kreuz in seiner rechten Hand errichtet. Konstantin ließ auf ihm eine Inschrift auf lateinischer Sprache anbringen: " Durch dieses erlösende Zeichen, den wahren Erweis von Mut, errettete und befreite ich eure Stadt vom Joch des Tyrannen und gab nach ihrer Befreiung dem römischen Senat und dem Volk ihren früheren Glanz und ihr Ansehen zurück. "

Das zweite Mal sah Konstantin das Kreuz am Himmel, als er die kleine Stadt Byzanz, das spätere Konstantinopel, belagerte, das dritte Mal als er gegen die Skythen kämpfte. Alle diese großen und siegbringenden Erscheinungen überzeugten Konstantin später, dem Beispiel seiner Mutter, der Kaiserin HELENA zu folgen und sich taufen zu lassen.

  Die fromme Kaiserin HELENA beschloss, sich mit einer grossen Geldsumme nach Jerusalem zu begeben, um dort nach dem Kreuz des Herrn zu suchen. Unterwegs besuchte Helena viele heilige Orte, reinigte sie von der Entweihung durch Götzenbilder und entdeckte die Reliquien vieler Heiliger. Der damalige Patriarch von Jerusalem MAKARIOS empfing die Kaiserin mit gebührenden Ehren. Die selige Helena rief bei der Suche nach dem Kreuz des Herrn Juden zu sich und befragte sie, wo das Kreuz versteckt sei. Alle winkten ab und sagten, dass sie es nicht wüssten. Schließlich zeigte man ihr einen alten Mann namens Judas, den Sohn eines geachteten Propheten, und meinte, er müsse wissen, wo sich das Kreuz befinde. Judas weigerte sich ebenfalls lange, den Ort zu zeigen. Aber schließlich entschloß er sich dazu und brachte alle zu einem großen Hügel aus Erde und Steinen, auf dem der römische Kaiser Hadrian schon vor jener Zeit einen Tempel für die Göttin Venus errichtet hatte. Judas gab an, dass sich genau unter diesem Tempel das Kreuz befinde.
Helena befahl sogleich, den Tempel abzureißen, die Steine wegzuräumen und die Erde aufzugraben. Der Patriarch Makarios verrichtete an dieser Stelle ein Gebet, und in der Luft verbreitete sich ein Wohlgeruch. An dieser Stelle, ein wenig weiter östlich dieses Tempels, wurden das Grab Christi, die Schädelstätte Golgota, drei Kreuze und auch die Kreuzigungsnägel gefunden. Alle waren fassungslos, da sie nicht wussten, welches der drei Kreuze das Kreuz Christi war. Es geschah, dass man zu jener Zeit einen Toten zum Begräbnis vorbeitrug. Der Patriarch Makarios befahl den Trägern stehen zu bleiben, und die Kreuze wurden der Reihe nach auf den Toten gelegt. Als das Kreuz Christi auf ihn gelegt wurde, erwachte der Tote; er wurde durch die Kraft des göttlichen Kreuzes zum Leben erweckt. Die Kaiserin Helena ergriff das ehrwürdige Kreuz mit Freude, küsste es und verneigte sich vor ihm. Dasselbe taten auch alle Kriegsherren und Würdenträgern, Krieger und Bürger. Da aber rings herum viele Leute standen, die das Kreuz des Herrn sehen wollten, befahl die Kaiserin Helena, es allen zu zeigen. Der Patriarch Makarios stellte sich auf den höchsten Platz, erhob das Kreuz und zeigte es allen. Alle Versammelten riefen dabei: " Herr, erbarme Dich ! "

Seit jener Zeit, dem 14. September 335, wird das Fest der Kreuzerhöhung gefeiert.

Helena nahm einen Teil des Kreuzes und die Nägel an sich, das Kreuz selbst legte sie in eine silberne Truhe und übergab sie dem Patriarchen Makarios, damit er das Kreuz für die kommenden Generationen aufbewahre.
Judas, welcher der Kaiserin Helena den Ort des Kreuzes des Herrn gezeigt hatte, und viele Menschen mit ihm bekehrten sich zum Glauben an Christus. Er ließ sich taufen und nahm den Namen Kyriakos an, d.h. dem Herrn angehörend. Später wurde Kyriakos Patriarch von Jerusalem und erlitt unter der Herrschaft Julians des Apostaten den Märtyrertod.
Die heilige Helena befahl, an den heiligen Stätten in Jerusalem Kirchen zu bauen. Vor allen anderen wurde die Kirche der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus an der Stelle gebaut, wo das Grab Christi und Sein ehrwürdiges Kreuz gefunden worden waren. Sie befahl auch, eine Kirche in Getsemani zu bauen, wo sich das Grab der Gottesmutter befand. Die Kirche wurde zu Ehren ihrer Entschlafung geweiht. Danach ließ die fromme Helena noch achtzehn Kirchen bauen, schmückte sie reich aus, beschenkte sie mit allem für die Verrichtung der Gottesdienste notwendigen Gerät und kehrte erst dann nach Byzanz zurück. Sie nahm einen Teil des Kreuzes und die Nägel mit sich, mit denen die Hände und Füße des Herrn durchbohrt worden waren.
Es muss noch erwähnt werden, wie das Kreuz des Herrn am Beginn des VII. Jahrhunderts durch die Perser geraubt und später zur Freude der Gläubigen wieder nach Jerusalem zurückgegeben wurde.
In Persien herrschte zu jener Zeit Chosrau. Er war sehr kriegerisch und in seinen Schlachten erfolgreich. Chosrau unterwarf Ägypten, Afrika, Palästina und nahm Jerusalem ein, wobei er viele Christen tötete. Die Krieger Chosraus plünderten Jerusalem und entwendeten die kirchlichen Schätze und Geräte. Es wurde auch die Truhe mit dem Kreuz Christi geraubt. Die byzantinischen Herrscher bemühten sich, Chosrau zu besiegen, erlitten dabei aber mehrere Niederlagen. Der Kaiser Herakleios bat Chosrau um Frieden, dieser jedoch lehnte hochmütig ab. Herakleios wurde sehr betrübt und begann, Gott um Seinen Schutz zu bitten. Er befahl allen Gläubigen zu beten, zu fasten und zu wachen, damit sie der Herr vom Feind befreie, der sich stolz damit rühmte, alle Christen zu vernichten, und den Namen Gottes lästerte. Alle beteten darum, dass die Heiden verstünden, dass es nur einen Gott gibt, und nicht sagen könnten: "Wir und unsere Götter sind stark." Die Heiden sollten verstehen, dass niemand der Macht unseres Gottes widerstehen kann. Der Kaiser Herakleios betete selbst unter Tränen und fastete. Dann sammelte er alle Soldaten und zog mit Zuversicht auf Gottes Hilfe gegen die Perser in den Krieg. Herakleios besiegte Chosrau, schlug ihn in die Flucht und siegte im Laufe von sieben Jahren immer wieder über die zahlreichen Reste seines Heeres, die sich weiter zur Wehr setzten. Bald darauf wurde Chosrau von seinem eigenen Sohn ermordet, der selbst Herrscher werden wollte und sogleich einen Boten zu Herakleios schickte, um bei ihm um Frieden zu bitten. Der Friede wurde geschlossen, der Kaiser Heraakleios kehrte als Sieger heim und brachte die Teile des Kreuzes Christi wieder zurück, die vorher von den Persern geraubt worden waren. Das Kreuz hatte sich etwa 14 Jahre bei ihnen befunden. Der Kaiser Herakleios freute sich und pries Gott für Seine Hilfe.
Nachdem er nach Jerusalem gekommen war, legte er die Teile des Kreuzes auf seine Schultern, um sie an ihren früheren Ort zu bringen; er trug das Kreuz, selbst in kostbare, mit Gold und Edelsteinen geschmückte Purpurgewänder gekleidet. Auf seinem Haupt trug er die Kaiserkrone. Als die Prozession zum Tor gekommen war, das auf die Schädelstätte Golgota führte, fühlte Herakleios zu seinem Erstaunen, dass er keinen Schritt weitergehen konnte. Den Kaiser begleitete der Patriarch von Jerusalem Zacharias. Er war mit den Bewohnern der Stadt mit Zweigen von Feigenpalmen der Prozession entgegengekommen und hatte sich ihr angeschlossen. Der Patriarch sah plötzlich einen Engel des Herrn, der im Tor stand und den Kaiser am Weitergehen hinderte.
Der Engel sprach zum Patriarchen:
" Nicht SO hat unser Schöpfer das Kreuz hierher getragen, wie ihr es jetzt tragt. "
Der Patriarch war über diese Worte sehr erschrocken und sagte zu Herakleios: " Wisse, dem, der reich gekleidet und mit kaiserlichen Prunk geschmückt ist, ist es unmöglich, dieses heilige Kreuz zu tragen, das Christus getragen hat, der unseretwegen arm und erniedrigt war. Wenn du das Kreuz tragen willst, so tue es wie der Erlöser. " Der fromme Kaiser legte sein kaiserliches Gewand ab, legte ein einfaches armseliges Gewand an und durchschritt nun ungehindert das Tor mit dem Kreuz und trug es in die Kirche, von wo es von den Persern geraubt worden war, und stellte es auf seinem früheren Platz wieder auf.

 

 

HL. EPHRAIM, DER SYRER:

Durch das HL. K R E U Z...
 

Unser Herr ging uns voran und unterwarf Sich dem Tod aus freien Stücken.
Dies um den Tod gegen dessen Willen unterzutreten.
Weil es der Tod so wollte, ging unser Herr hinaus und trug sein Kreuz. Aber dann erhob Er am Kreuz Seine Stimme und führte die Toten aus der Herrschaft des Todes aus der Unterwelt herauf, sosehr auch der Tod sich dagegen wehrte.

Er, der Sohn des Zimmermanns, richtete Sein Kreuz auf über dem alles verschlingenden Abgrund des Todes und trug das Menschengeschlecht hinüber in das Haus des Lebens.

Weil das Menschengeschlecht beim Verlust des Paradieses durch das Holz des Baumes tief gefallen war, führte Er es nun über das Holz des Kreuzes in das Haus des Lebens.

 

Dir sei Ehre !
 
Du hast Dein Kreuz gezimmert als Brücke über den Abgrund des Todes
damit die Seelen vom Land des Todes -zu dem des Lebens hinüberschreiten können.
 

Dir sei Ehre !

Du nahmst den Leib eines sterblichen Menschen an
und machtest ihn für alle Sterblichen zur Ursache des Lebens.
 

Ja, du lebst !

Denn deine Mörder taten mit dir, wie die Bauern tun:
Sie säten Dein Leben wie Weizen in die Erde.
Aus ihr musstest Du auferstehen,
um viele Menschen zugleich mit Dir zu erwecken.
 


Kommt, lasset uns unsere Liebe als grosses und allumfassendes Opfer darbringen.
Volltönende, reiche Lieder lasset uns singen und Gebete an Den richten,
Der Sein Opfer am Kreuz Gott darbrachte,
um uns alle durch Sein Kreuz reich zu machen.
AMIN !


HL. EPHRAIM DER SYRER, Diakon und Hymnendichter aus Nisibis, heimgegangen 373 in Edessa


 

Das KREUZ CHRISTI in Geschichte und Gottesdienst:

Die Erhöhung
 
des

ehrwürdigen und lebenspendenden Kreuzes

für alle Welt
 

zum Fest des 14. September

Die Schande der in Nacktheit erfolgten Hinrichtung und die unmenschlichen Qualen der Kreuzigung geboten den frühen Christen, ihren gekreuzigten Herrn nur mit Worten zu verkündigen: „Während die Juden Zeichen fordern und die Griechen Weisheit suchen, predigen wir Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis (skandalon), den Heiden eine Torheit; den Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit" (1 Kor 1, 22-24). Erst nachdem Kaiser Konstantin im Jahr 320 im Hinblick auf Christi Kreuzigung diese Strafe verboten hatte, konnte man daran denken, Christus am Kreuz abzubilden. Doch die Scheu, den Gekreuzigten in seiner Schmach darzustellen, hielt noch lange an. Die älteste erhaltene Darstellung im Westen befindet sich auf der aus afrikanischem Zedernholz um 432 geschnitzten Portaltür von Santa Sabina auf dem Aventin in Rom. Christus steht hier, mit einem schmalen Lendentuch bekleidet, groß und erhaben zwischen den beiden kleiner dargestellten Räubern. Der Ausdruck des Leidens ist gemildert; die geöffneten Augen und die wie zum Gebet ausgebreiteten Arme zeigen ihn als siegreichen, göttlichen Mittler. Aus dem Osten ist als älteste Darstellung des Gekreuzigten eine Buchillustration in dem in Syrien gefertigten Rabbula-Kodex von 586 (heute in der Bibliothek Laurenziana, Florenz) erhalten. Christus trägt dort eine mit Goldstreifen verzierte ärmellose Purpurtunika. Sein seitlich geneigtes Haupt ist vom Schmerz gezeichnet, aus der von der Lanze durchstoßenen Seite fließt Blut; doch die Augen des Toten sind weit geöffnet, um anzudeuten, dass seine Gottheit vom Tod nicht getroffen werden kann.

Anders verhielt es sich mit der Darstellung des Kreuzes ohne die Gestalt des Gekreuzigten, die mit dem Erstarken des Christentums seit der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts immer häufiger anzutreffen ist. Als Kaiser Konstantin den Sieg über seinen Schwager und Rivalen Maxentius an der Milvischen Brücke bei Rom im Jahre 312 errungen hatte, ließ er ab 315 auch Münzen mit dem Zeichen des Kreuzes prägen, und ab 321 erscheint das Monogramm Christi nach seinen griechischen Anfangsbuchstaben als X P oder in der Form -P- auf den Feldzeichen des Heeres. Besonders das sog. griechische Kreuz mit seinen vier gleich langen Armen fand als Zeichen des Sieges Christi, mit Ornamenten und Gemmen geschmückt, vielfache Verwendung. Als Triumphkreuz zierte es Kirchen, Taufkapellen und Sarkophage. Auch Fußböden wurden reichlich und in großer Vielfalt mit Kreuzen geschmückt, bis Kaiser Theodosios II. (408-450) im Jahr 427 Kreuze auf Fußböden anzubringen verbot, damit niemand auf das Zeichen der Erlösung trete. Doch wurde dem kaiserlichen Dekret nicht überall Folge geleistet. Denn das 6. ökumenische Konzil in Konstantinopel, das sog. Trullanum von 691/2, schärfte im 73. Kanon dieses Verbot unter Androhung des Kirchenausschlusses noch einmal nachdrücklich ein.

Dem Wunsch seiner christlichen Mutter Helena entsprechend, die im Jahr 324 das Heilige Land besucht hatte, ließ Kaiser Konstantin in Palästina mehrere Kirchen errichten, in Jerusalem eine Doppelkirche, die durch einen Atriumshof verbundene Martyrion- und Anastasis-Kirche, durch welche Tod und Auferstehung Christi verherrlicht werden sollte. Die fünfschiffige Martyrion-Basilika wurde am 13. September 335 in Anwesenheit von Kaiser Konstantin von vielen Bischöfen, die von einer Synode in Tyrus (Libanon) gekommen waren, als Mutterkirche aller christlichen Kirchen eingeweiht. Der Fatimiden-Kalif al-Hakim (996-1021), Sohn einer christlichen Sklavin und erfüllt vom Hass gegen alles Christliche, ließ im Jahr 1009 die Doppelkirche plündern und das Grab Christi vollständig zerstören. Um 1048 ließ Patriarch Nikephoros von Jerusalem über der Grabanlage eine neue Rotunde errichten und den Atriumshof zur Kirche umgestalten; sie ist heute die Bischofskirche des orthodoxen Patriarchen von Jerusalem. Die Kreuzfahrer haben sie nach ihrer Eroberung der Stadt im Jahre 1099 weiter ausgeschmückt. Doch die große Martyrion-Kirche ist bis heute eine unter Schutt und Läden verborgene und von einem koptischen und äthiopischen Kloster überbaute Ruine geblieben.

Um den Golgotha-Felsen neben dem Atrium ist durch Kaiser Konstantin eine Kapelle erbaut worden; offenbar wurde auf dem Felsen ein Kreuz zur Verehrung aufgestellt, von dem man bald annahm, es sei Christi wirkliches Kreuz. Bischof Kyrillos von Jerusalem erwähnt um 348 in seinen Taufkatechesen nicht nur die Verehrung dieses Kreuzes, sondern auch die Verbreitung von Partikeln des Kreuzes in die ganze Welt. Erst um 395 bietet Bischof Ambrosius von Mailand einen legendären Bericht von der Auffindung des Kreuzes Christi durch die Kaisermutter Helena: Unter Schutt und Geröll neben dem Golgotha-Felsen seien drei Kreuze gefunden worden; nachdem sie einer todkranken Frau nacheinander aufgelegt worden seien, erlangte sie Heilung bei der Berührung mit dem wahren Kreuz Christi. Weitere Kreuzeslegenden kamen hinzu: Das georgische Kreuzkloster am Rande von Jerusalem sei an jener Stelle errichtet worden, wo aus einem Schössling von dem Lebensbaum des Paradieses, den Adam mitgenommen habe, jener Baum erwachsen sei, aus welchem Christi Kreuz gezimmert wurde. Durch diese Legende wird symbolhaft und schön die Einheit von Lebensbaum und Kreuzesbaum zum Ausdruck gebracht. Eine weitere Legende deutet die Bezeichnung der Richtstätte von Jerusalem: Auf Golgotha, Schädelstätte, seien die Gebeine und der Schädel Adams beigesetzt worden und das Blut Christi, des neuen Adam, sei, wie häufig auf Ikonen zu sehen, auf sie herabgeflossen, um durch seine Kraft Adam und seine Nachkommen mit neuem Leben zu beschenken.

Nach der Eroberung Jerusalems durch die Perser im Jahr 614 führte König Chosroes II. Abharwez das Kreuz Christi als Trophäe nach Babylon fort. Der oströmische Kaiser Herakleios (610-641) brachte es nach seinem Sieg über die Perser im Jahr 628 feierlich nach Jerusalem zurück. In der Schlacht der Kreuzfahrer gegen das arabische Heer Salah ed-Dins (Saladins) im Jahr 1187 bei Hittim in Galiläa, in der es der Bischof von Bethlehem trug, ging die Kreuzreliquie endgültig verloren. Die Kreuzverehrung aber hatte von Jerusalem aus den Weg in alle morgen- und abendländischen Kirchen gefunden, die am 14. September, am Tag nach der Weihe der konstantinischen Basilika, das Fest der Auffindung des Kreuzes und seiner feierlichen Aufrichtung, seiner Erhöhung, feiern.

Die Feier und die biblische Botschaft

Jede Verehrung des kostbaren Kreuzes gründet im Erlösungsleiden Christi. Vornehmlich im Frühling in der Karwoche und am Karfreitag gedenkt die Kirche dieses Mysteriums und begeht dabei auch die Verehrung des Kreuzes als eines Symbols für Christus selbst. Etwa ein halbes Jahr später am 13. und 14. September feiert sie das Doppelfest der Einweihung der Basilika in Jerusalem und der Aufstellung (Erhöhung) des heiligen Kreuzes auf dem Golgotha-Felsen neben der Martyrion-Kirche.

Am Sonntag vor dem Fest wird die Gemeinde eingestimmt auf das Mysterium des Kreuzes. In der Lesung ruft Paulus den Gläubigen zu, dass es für den Jünger Christi kein Rühmen gebe außer im Kreuz des Herrn (Gal 6, 11-18). Der Menschensohn kündet im Evangelium an, dass er erhöht werden müsse, damit jeder ewiges Leben habe (Joh 3, 13-17).

Am 13. September wird die Schönheit der durch Kaiser Konstantin und seine Mutter Helena veranlassten Doppelkirche im Festtroparion besungen:

Wie dort oben des Firmamentes Zierde
so hast Du auch hier unten uns die Schönheit
der heiligen Wohnung deiner Herrlichkeit vor Augen gestellt, Herr.
Festige sie für alle Ewigkeit und nimm unsere Gebete an,
welche in ihr ohne Unterlass an Dich gerichtet werden,
 auf die Fürbitte der Gottesgebärerin,
Du unser aller Leben und Auferstehung!

Troparion am 13. September; Anthologion I, 652 f.

Es folgt ein zweites Troparion zu Ehren des heiligen Kreuzes:

Das lebenspendende Kreuz Deiner Güte,
welches Du uns Unwürdigen geschenkt hast, Herr,
tragen wir zu Dir hin als unsere Fürbitte.
Bewahre die Könige und Deine Stadt,
die sich um den Frieden bemühen,
durch die Gottesgebärerin,
Du allein Menschenliebender!
Troparion; Anthologion I, 653

Am Abend zum 14. September beginnt mit dem Großen Esperinos, seinen Hymnen und Lesungen das Hochfest der Erhöhung des heiligen Kreuzes, um dessentwillen dieser Festtag als Fasttag ausgewiesen ist.

Die alttestamentlichen Lesungen weisen typologisch auf die Bedeutung des Kreuzes Christi hin: Mit einem Holz hat Mose beim Zug durch die Wüste das bittere Wasser von Mara für das Volk genießbar gemacht (Exodus 15, 22-16, 1). Jahwes Weisungen, kostbarer als Gold und Silber, sind ein Lebensbaum; sie gewähren langes Leben und Ehre (Sprüche 3, 11-18). Nach Jerusalem, dessen Heiligtum aus Zypressen, Zedern und Fichten vom Libanon errichtet wurde, ziehen die Völker, um Jahwe dort zu verehren (Jesaja 60, 11-16). Aus diesen drei Bäumen, so eine Volksmeinung, war Christi Kreuz gefertigt worden.

Der Esperinos wird fortgesetzt mit der Liti, dem nächtlichen Bittgottesdienst. Zum Altar wird ein Kreuz getragen und dort an die Stelle des Evangelium-Buches aufgestellt. In meditierenden Hymnen des Andreas von Kreta, Andreas von Jerusalem, Theophanes, Anatolios, des Kaisers Leon des Weisen betrachtet die Gemeinde das heilbringende Leiden Christi und seinen Sieg am Kreuz. Zum Abschluss wird das Troparion gesungen; es ist als Bitte formuliert und geht auf die Bedeutung der Hauptstadt des Römischen Reiches ein, deren Könige (Kaiser) seit dem 6. Jahrhundert im Kampf gegen die nichtchristlichen Nachbarvölker, Perser, Araber und Slawen, standen und sich für das Wohl der christlichen Welt verantwortlich wussten:

Rette, Herr, dein Volk und segne dein Erbe!
Sieg verleihe den Königen über die barbarischen Völker
und behüte durch dein Kreuz deinen Staat. 

(Apolytikion; Anthologion 1, 663)

heute beten wir:

Rette, Herr, dein Volk und segne dein Erbe!
Sieg verleihe den Gläubigen über die Widerstände des Bösen
und behüte durch dein Kreuz dein Volk. 

(Apolytikion; Anthologion 1, 663)

Im Orthros erklingen die Hymnen, die das Mysterium des Kreuzes und der an ihm gewirkten Erlösung preisen. Das Evangelium weist hin auf die Erfüllung der alttestamentlichen Verheißungen: Die Stimme des Vaters kündet von der Verherrlichung des Sohnes, und er spricht von seiner Erhöhung, durch die er alle an sich zieht (Joh 12, 28-36).

Das Synaxarion bedient sich der legendären Berichte von der KreuzErscheinung vor Kaiser Konstantin und der Auffindung des Kreuzes:

Konstantin der Große, der erste christliche Kaiser, führte einst Krieg um die Herrschaft, wie einige Historiker meinen, bei Rom gegen Maxentius; andere meinen, es sei an der Donau gewesen beim Kampf gegen die Skythen. Als er sah, dass das feindliche Heer stärker war als das eigene, erfasste ihn Ratlosigkeit und Furcht. In dieser Verfassung schaute er am hellen Tage das aus Sternen gebildete Zeichen des Kreuzes am Himmel und eine Schrift in lateinischen Buchstaben; auch sie war aus Sternen gebildet und lautete. In diesem Zeichen siege!

Aus Gold ließ er sogleich das Kreuz, das ihm erschienen war, nachfertigen und seinem Heer vorantragen. Er stieß mit den Feinden zusammen und gewann die Oberhand; die meisten wurden getötet, die anderen ergriffen die Flucht. Da erkannte er die im Kreuz liegende Macht und glaubte an den einzigen wahren Gott.

Nachdem er diesen Glauben durch die Taufe zusammen mit seiner Mutter besiegelt hatte, sandte er sie nach Jerusalem, damit sie das Kreuz Christi auffinde. Sie fand es auch, obwohl es verborgen war, und ebenfalls die beiden anderen Kreuze, an denen die Räuber gekreuzigt worden waren, dazu auch die Nägel. Da die Kaiserin aber im Unklaren war, welches das Kreuz des Herrn sei, wurde es ihr durch eine Wundertat an einer todkranken Witwe offenbart; bei der Berührung mit ihm konnte sie wieder aufstehen. Die beiden anderen Kreuze der Räuber dagegen hatten in dieser Hinsicht nichts erwiesen, kein Anzeichen einer Wunderkraft. Das in der Tat kostbare Kreuz verehrte und küsste die Kaiserin samt ihrer ganzen Begleitung. Das Volk wünschte es auch zu verehren, doch gelang es ihm nicht; aber es forderte, es zu sehen. Da trat Makarios, Patriarch von Jerusalem, hinzu und hob das ehrwürdige Kreuz auf einer Kanzel in die Höhe; das Volk begann da zu rufen. Herr, erbarme dich! Seither gibt es das Fest der Erhöhung.

Dreihundert Jahre später entriss Kaiser Herakleios das ehrwürdige Kreuz den Händen der Perser, die es bei der Eroberung Jerusalems geraubt hatten. Der Kaiser kehrte als Sieger im Triumphzug in die Hauptstadt zurück und erhöhte zudem ein weiteres lebenspendendes Kreuz in der Großen Kirche (Hagia Sophia) in Gegenwart und unter dem Beifall des Volkes von Konstantinopel.  September-Menaion, 139 f.

In den Kirchen der slawischen Tradition folgt nun nach dem Morgenlob die Verehrung des kostbaren Kreuzes, in der griechischen Kirche am Ende der Eucharistiefeier. In der Eucharistiefeier wird anstelle des Dreiheilig gesungen:

Dein Kreuz verehren wir, Herr,
und Deine heilige Auferstehung preisen wir!

Die Lesung bietet den hymnischen Text des Paulus über die Bedeutung des gekreuzigten Herrn: „Wir predigen Christus, den Gekreuzigten ... als Gottes Kraft und Gottes Weisheit“ (1 Kor 1, 18-24). Das Evangelium kündet von der Verurteilung Christi zum Kreuzestod und von seiner Hinrichtung (Joh 19, 6-35).

In einer abbildlichen Feier der ersten Kreuzerhöhung in Jerusalem findet vor dem Schlusssegen die Verehrung des kostbaren Kreuzes statt. Der Priester beräuchert mit Weihrauch das Kreuz, das auf einem mit Blumen geschmückten Tablett auf dem Altar liegt, und trägt es, hoch über sein Haupt erhebend, dreimal durch die Kirche, während die Gemeinde das Festtroparion singt. Vor der Ikonostase bleibt der Priester stehen und ruft den Gläubigen zu: Weisheit. Steht aufrecht! Die Gemeinde wiederholt das Festtroparion und ruft ständig wie einst die Jerusalemer Gläubigen: Kyrie eleison!
Der Priester segnet nun, das Kreuz in die vier Himmelsrichtungen von oben herab senkend, die Gemeinde und den ganzen Erdkreis. So wird in diesem feierlichen Segen der Titel des Festes als einer Erhöhung des kostbaren Kreuzes „für alle Welt“ bekundet. Dann wird das Kreuz in der Mitte der Kirche auf das Proskynetarion gelegt, auf dem sonst die Tagesikone zur Verehrung liegt. Die Gläubigen küssen es wie einst zu Jerusalem die Kaisermutter Helena und nehmen eine Blume als Zeichen des Segens mit nach Hause.

Am Sonntag nach dem Fest wird noch einmal das Kreuzmysterium gefeiert. In der Lesung der Eucharistiefeier verkündet Paulus den Galatern, dass der Christ im Glauben an den Sohn Gottes lebt, der ihn geliebt und sich für ihn hingegeben hat (Gal 6, 11-18). Im Evangelium mahnt Christus selbst, dass jeder, der ihm folgen wolle, sich verleugnen und sein Kreuz auf sich nehmen müsse (Mk 8, 34-9, 1).

Heiser,  Lothar, Quellen der Freude, die Hochfeste der orthodoxen Christen (Schriftenreihe des Patristischen Zentrums Koinonia – Oriens; Bd. 52), Gersau CH 2002, S. 295 ff.
Text hier aus: St.-Andreas-Bote


 

 

 

 

8. September (21.9.)

To GENETHLION tis IPERAGIAS DESPINIS IMON, THEOTOKOU kai AEIPARTHENOU MARIAS (gr.)
ROSHD. PRESW. BOGORODIZ. (slaw.)
Naşterea Maicii Domnului (rum.)
 


G E B U R T

der Allerheiligsten Gottesgebaererin

und steten Jungfrau Maria

Deine Geburt,
Gottesgebärerin,
hat Freude verkündet
der ganzen Welt.

Denn aus dir ist aufgestrahlt
die Sonne der Gerechtigkeit,
Christos unser Gott.

Da Er löste den Fluch,
gab Er den Segen.
Da Er überwand den Tod,
gab Er das ewige Leben.

Festtagsikone russisch 17.Jhdt.

Texte und Predigten zum Fest ...

 

Das apokryphe Protoevangelium des Pseudo-Jakobus erzählt, dass Joachim und Anna lange kinderlos waren und darunter sehr litten. Ihre Gebete wurden intensiver, Joachim fastete in der Wüste, Anna im Haus. Da verhiess ihnen ein Engel des Herrn gesegnete Nachkommenschaft.
 

Das Geburtsfest der Gottesgebärerin wurde in Konstantinopel bereits im 6.Jhdt. gefeiert.
Seinen Ursprung hat es vermutlich in der Kirchweihfeier der Kirche der Hl. ANNA in Jerusalem, die im 5.Jhdt. errichtet worden ist.
 

Als erster Fest innerhalb des Kirchenjahres weist es voraus auf die Feier der Geburt Christi.
Zum Thema gemacht wird Gottes Heilsplan,
der
wieder einmal
die scheinbare Hoffnungslosigkeit der Menschen
durch Sein Geschenk
zu freudigem Triumph verwandelt.

Nicht durch menschliche Leistung "verdienen wir uns Erlösung",
sondern allein durch Gebet um göttliche Gnade,

die dann als Wunder in unser pseudo-objektives Umfeld einbricht,
und es verherrlicht (=dem "Herrn" ähnlicher macht).

Die Gebete des heutigen Tages behandeln wie das erwähnte apokryphe Protoevangelium,
das auch Grundlage unser Festtagsikone ist,
die Kernaussage des Festes:


Es geht um unsere menschliche Natur als solche:

Durch unsere Sünden unfruchtbar geworden,
so dass sie in keiner Weise mehr aus sich selbst heil werden kann,
hat sie -durch Fasten und Beten gefördert- dennoch Teil an Gottes Heilswerk.

Den Menschen wird die Gottesgeburt zuteil,
dadurch dass Gott Selbst Sich unser in Seiner annimmt und unsere Unfruchtbarkeit im Irdischen
zu Fruchtbarkeit im Heilsgeschehen wandelt.

 

Joachim und Anna
wurden von der Schmach der Kinderlosigkeit befreit,
Adam und Eva,
befreit von der Verwesung des Todes
durch deine Geburt.

Erlöst von der Schuld der Verfehlungen,
feiert dies dein Volk,
o Allreine,
und ruft dir zu:
"Die Unfruchtbare gebiert die Gebärerin Gottes,
die Nährerin unseres Lebens".


Heute
wird nach Gottes Willen
aus einer Unfruchtbaren geboren Maria,
die Jungfrau und Mutter Gottes
das unbetretbare Brautgemach
des himmlischen Bräutigams,
bestimmt zum Gefährt des Wortes Gottes.
Deshalb wurde sie vorausersehen
als göttliche Pforte und Mutter des Lebens.

 

 

 

Texte und Predigten zum Fest:
Geburt unserer hochheiligen Herrin,
der
Gottesgebärerin und Immerwährenden Jungfrau Maria

(8. September) 

Den Reigen der zwölf Hochfeste eröffnet das Fest der Geburt Mariens.

Im Unterschied zu allen anderen Heiligen, deren Feste in Anlehnung an die Martyrerverehrung an ihrem Todestag, ihrem Geburtsfest für den Himmel, begangen werden, feiert die Kirche den Tag der Geburt Mariens — wie auch den des Wegbereiters und Täufers Johannes —, weil bei ihrem Eintritt in die Welt der Menschheit ein heilsgeschichtlicher Neubeginn geschenkt wurde. Nach dem Verständnis der heiligen Schrift ist in den Anfang bereits das Ganze und seine Vollendung keimhaft hineingelegt.

Das Geburtsfest Mariens ist das erste der Feste in dem am 1. September beginnenden Kirchenjahr, dem „Jahreskranz der Güte Gottes“. So soll deutlich werden, dass dieses Fest über alle historischen Erinnerungen hinaus als Markstein in der Heilsgeschichte verstanden werden will. In Mariens Geburt liegt der Beginn des ganzen Heils und der Ausblick auf seine Vollendung. 

Im Weihefest der Kirche der heiligen Anna in Jerusalem ist der Ursprung dieses Festes zu suchen. Die Jerusalemer Gemeinde hatte im 5. Jahrhundert an dem vermeintlichen Ort, wo das Haus von Joachim und Anna gestanden haben soll, eine Kirche errichtet. Sie stand über einer Wohngrotte, die als Geburtsstatte Mariens verehrt wurde.
Im 6. Jahrhundert gelangte das Weihefest der Kirche als Fest der Geburt Mariens nach Konstantinopel und von dort im 7. Jahrhundert nach Rom und ins Abendland. Die heutige Kirche der Hl. Anna, in der Nahe des Stephanustores gelegen, das die Palastinenser auch Marientor nennen, wurde um 1142 von den Kreuzfahrern erbaut. Sie ist wohl die schönste Kirche Jerusalems und erhebt sich über einer Krypta, die seit byzantinischer Zeit als Geburtsort Mariens im Wohnhaus Joachims und Annas bezeichnet wird. Die Kirche liegt direkt neben dem im Johannes-Evangelium erwähnten Teich Bethesda (Haus des Erbarmens), auch Schafteich genannt, weil dort die Schafe für die Opfer im Tempel gewaschen wurden.
Dort heilte Jesus am Sabbat einen seit 38 Jahren gelähmten Mann (Joh 5,2-9).

Die Lokalisation der Wohnung Joachims am Schafteich geht wohl auf die Bemerkung des Protoevangeliums des Jakobus zurück, dass der Vater Mariens Schafhirt gewesen sei. Dieses um die Mitte des 2. Jahrhunderts entstandene apokryphe Kindheitsevangelium, das durchaus historische Begebenheiten verarbeitet, dient der Verherrlichung Mariens; es überliefert auch die Namen ihrer Eltern und erzählt folgendes von ihrer Empfängnis und Geburt:

Als der grosse Tag des Herrn nahte und die Kinder Israels ihre Opfergaben darbrachten, traten sie vor Joachim, und Ruben sprach zu ihm: Es ziemt dir nicht, deine Opfergaben als Erster darzubringen; denn du hast in Israel keine Nachkommen erzeugt! ...

Da wurde Joachim sehr traurig und er zeigte sich seiner Frau nicht, sondern begab sich in die Wüste; dort schlug er sein Zelt auf und fastete vierzig Tage und vierzig Nächte. ...

Anna, seine Frau, stimmte indessen ein zweifaches Klagelied an und erhob ein zweifaches Jammern: Meine Witwenschaft will ich bejammern und meine Kinderlosigkeit dazu!
— Nun kam der grosse Tag des Herrn, und ihre Dienerin Judith sprach zu ihr:
Wie lange beugst du deine Seele, da doch der grosse Tag des Herrn nahe ist; da darfst du nicht trauern! ... Anna legte jetzt ihre Trauerkleider ab, wusch sich das Haupt, zog ihre Brautkleider an und ging um die neunte Stunde in ihrem Garten spazieren.
Unter einen Lorbeerbaum setzte sie sich und flehte den Herrn an:

Gott unser Vater, segne mich und erhöre meine Bitte,
wie du den Mutterleib Saras gesegnet und ihr den Sohn Isaak geschenkt hast! ...

Ein Engel des Herrn trat da zu ihr und sprach: Anna, Anna, der Herr hat deine Bitte erhört. Du wirst empfangen und gebären, und deine Nachkommenschaft wird in der ganzen Welt genannt werden! Da sagte Anna: So wahr der Herr, mein Gott, lebt: Wenn ich gebären werde, sei es ein Junge oder ein Madchen, so will ich das Kind dem Herrn als Opfergabe darbringen, und es soll ihm dienen alle Tage seines Lebens!
— Nun kamen zwei Boten und sprachen zu ihr: Joachim, dein Mann, kommt mit seinen Herden; denn ein Engel des Herrn ist zu ihm herabgestiegen und hat ihm gesagt:
Joachim, Joachim, Gott, der Herr, hat deine Bitte erhört. Anna, deine Frau, wird empfangen! ... Joachim kam mit seinen Herden, Anna stand vor der Tür; sie sah ihn kommen, lief ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und sprach: Jetzt weis ich, dass Gott, der Herr, uns reich gesegnet hat. Denn die Witwe ist nicht mehr Witwe, und ich, die Kinderlose, werde empfangen! So geschah es, als Joachim am ersten Tag wieder in seinem Hause ruhte.

Es erfüllten sich Annas Monate, wie der Engel gesagt hatte, und im neunten gebar sie.
Sie fragte die Hebamme: Was habe ich geboren? Die antwortete: Ein Mädchen!
Da sprach Anna: Erhöht wurde meine Seele an diesem Tag! Als die Tage erfüllt waren, reinigte sich Anna von ihrem Wochenbett, gab dem Kind die Brust und nannte es Maria.

Das Kind wurde von Tag zu Tag kräftiger, und als es sechs Monate alt war, stellte es seine Mutter auf den Boden, um zu sehen, ob es schon stehen könne. Es machte sieben Schritte und kehrte dann zu ihrem Schoss zurück. ... Am ersten Geburtstag des Kindes veranstaltete Joachim ein grosses Festmahl und lud dazu die

Hohenpriester, die Priester und Schriftgelehrten, die Ältesten und das ganze Volk Israel ein. Er brachte das Kind vor die Priester, und sie segneten es: Gott unserer Vater, segne dieses Kind und verleihe ihm einen unter allen Geschlechtern ewig gerühmten Namen!
Und das ganze Volk sprach:
So sei es. Amen!
(Jakobus-Evangelium, 1-6; Hennecke-Schneemelcher, I, 280-282)


Der griechischen Namensform „Maria“ liegt das hebräische „Mirjam“ zugrunde. Moses und Aarons Schwester trug diesen Namen, dessen Bedeutung unsicher ist. Nimmt man einen hebräischen Ursprung des Namens an, konnte er „die Schöne“ bedeuten; leitet man ihn vom Ägyptischen her konnte „die Geliebte“ gemeint sein. Bei orthodoxen Theologen findet sich für Maria die Deutung „Herrin“.

Seit dem Anfang des 8. Jahrhunderts feiert die Kirche am 9. Dezember auch „die Empfängnis der heiligen Anna, der Mutter der Gottesgebärerin“. Von Konstantinopel gelangte dieses Fest im 11. Jahrhundert in das Abendland, wo es in Angleichung an den Tag der Geburt Mariens am 8. Dezember begangen wird und nach der vom 2. Vatikanischen Konzil eingeleiteten Liturgiereform den Titel „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ trägt. Die orthodoxe Christenheit kennt den Glaubenssatz, dass Maria seit ihrer Empfängnis von der Erbsunde bewahrt gewesen sei, nicht, da sie die von Augustinus (354-430) geprägte Erbsündenlehre nie übernommen hat. Auch für die östliche Christenheit ist Maria die „All-heilige“, die durch des Heiligen Geistes Wirken „Begnadete“, wie sie der Engel begrüsste (Lk 1, 28), doch wurde ihr die Heiligkeit entsprechend ihres „Reifens“ gewahrt; selbst unter dem Kreuz wurde sie vom Heiligen Geist geformt, doch die Fülle der Heiligkeit wird ihr erst bei der Vollendung der Schöpfung zuteil. Die orthodoxe Liturgie am 9. Dezember hat vielmehr die von Gott heraufgeführte Zeitenwende zum Inhalt: Die Empfängnis der unfruchtbaren Anna kündet das Ende des alten „unfruchtbaren“ Zeitalters an und den Beginn der neuen Welt- und Heilsordnung, die Gott mit der Zeugung und Empfängnis Mariens eingeleitet hat.

 

Predigt des Hl. Andreas von Kreta

Die heutige Feier ist der Beginn unserer Feste;
sie ist das erste der Feste, die auf das Gesetz und die Schatten (des Alten Testamentes) zurückweisen,
und zugleich das Tor zu den Festen, welche auf die Gnade und die Wahrheit hinweisen.  … 

Geburtstag wird gefeiert und die Neuschöpfung des Menschengeschlechtes.
Eine Jungfrau wird geboren, aufgezogen und ausgebildet, und Gott,
dem Allkönig der Ewigkeiten wird eine Mutter bereitet.  … 
Jede edeldenkende Seele soll sich zum Reigen einfinden, und die Natur soll die Schöpfung zu ihrer Erneuerung und Neugestaltung herbeirufen.

Die Unfruchtbaren sollen schnell herbeieilen; denn die kinderlose und unfruchtbare Anna hat ein Gotteskind bekommen: die Jungfrau.

Die Mütter sollen jubeln; denn die unfruchtbare Mutter hat die unversehrte Mutter und Jungfrau geboren.

Die Jungfrauen sollen sich freuen; denn die unbesäte Erde hat auf wunderbare Weise Den geboren, der, ohne sich zu ändern, aus dem Vater hervorgeht.

Die Frauen sollen selbstbewusst sein: denn die Frau, die einst Anlass zur Sünde gab, hat jetzt den Beginn der Erlösung ermöglicht,
und die, die einst verurteilt wurde, ist jetzt von Gott erwählt und angenommen worden, die Mutter ohne Zeugung, die Auserwählte für den Schöpfer, die Erhebung des Menschengeschlechtes.

Die ganze Schöpfung soll Lieder singen und einen Reigen bilden und ein Geschenk mitbringen, das diesem Tag würdig ist.
Eine gemeinsame Feier sollen heute Himmlische und Irdische begehen, und alles, was in der Welt ist, soll sich vereinen bei dem gemeinsamen Fest.
Denn heute ist des Allerschaffers erschaffener Tempel erbaut worden, und das Geschöpf wird für den Schöpfer in neuer und angemessener Weise zum göttlichen Palast bereitet. …

Wir aber, Gottes Volk, eine heilige Gemeinschaft, eine geweihte Schar, wollen nach väterlicher Sitte das Fest begehen und das Geheimnis und seine Bedeutung in Ehren halten. …

(Andreas von Kreta, Lobrede zu Mariae Geburt; PG 97, 805 A – 817 D)

 

Die Tochter der Gnade

Joachim nahm die ehrwürdige und lobenswerte Anna zur Ehe. Aber wie die Anna im Alten Testament unfruchtbar war und auf Grund ihres Gebetes und göttlicher Zusage Samuel geboren hat (1Sam 1), so empfangt auch diese Anna durch ihr Flehen und auf Grund göttlicher Verheissung die Gottesgebärerin, damit sie keiner der berühmten Frauen nachstehe.
So gebiert also die Gnade — denn dies heisst übersetzt Anna — die Herrin, was der Name Maria bedeutet. Sie ist wirklich Herrin geworden über alle Geschöpfe, da sie des Weltenschöpfers Mutter wurde.

(Johannes von Damaskus, Darlegung des orthodoxen Glaubens, IV, 14; PG 4, 157 B)


ALLES seit "Predigt zum Fest" AUS:

Heiser, Lothar: Quellen der Freude (Die Hochfeste der orthodoxen Christen)  (Schriftenreihe des Patristischen Zentrums

Koinonia – Oriens; Bd. 52), c 2002 Verlag Vluheck, ISBN 3-909103-19-7

 

Text hier aus St.-Andreas-Bote

 


 


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