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1.September (14.9.)
B E G I N N des NEUEN KIRCHENJAHRES
Archi tis Indiktou, itoi tou Neon Ekklisiastikon etous
Zrkovn. Nov. God. / Inceperea Anului
Bisericesc
8.September (21.9.)
GEBURT der Allerheiligsten Gottesgebaererin und steten Jungfrau Maria
to Genethlion tis IperAgias Despinis Imon, Theotokou kai
Aeiparthenou Marias
Roshd. Presw. Bogor. / Nasterea Sfintei
Fecioare, Maicii Domnului
14.September (27.9.)
ERHÖHUNG des Allehrwürdigen und Lebenspendenden
KREUZES
IPSOSIS tou timion zoopoidon STAVROU
WSDWISH. Sw. KRST. GOSPOD. /
Înălţarea Sfintei CRUCI
1.Oktober (14.10.) 28.Oktober(GR) SCHUTZFEST der Allerheiligsten
Gottesgebaererin und steten Jungfrau Maria
Skepis IperAgias Theotokou
POKROV PreSw. BOGOROD.
/ Acoperamantul Maicii Domnului |
19.Oktober (1.11.) Hl.
JOHANNES von R I L A, Himmlischer Füsprecher von Bulgarien,
Mönchsvater des Balkans |
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8. September (21.9.)
| Deine Geburt, Gottesgebärerin Jungfrau, hat Freude verkündet der ganzen Welt; denn aus dir ist aufgestrahlt die Sonne der Gerechtigkeit, Christos unser Gott. Den tödlichen Fluch lösend, gab Er den Segen. Da Er überwand den Tod, gab Er uns das ewige Leben. |
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Joachim
und Anna
wurden von der Schmach der Kinderlosigkeit befreit,
Adam und Eva,
befreit von der Verwesung des Todes
durch deine Geburt.
Erlöst von der Schuld der Verfehlungen,
feiert dies dein Volk,
o Allreine,
und ruft dir zu:
"Die Unfruchtbare gebiert die Gebärerin Gottes,
die Nährerin unseres Lebens"
.
Heute
wird nach Gottes Willen
aus einer Unfruchtbaren geboren Maria,
die Jungfrau und Mutter Gottes
das unbetretbare Brautgemach
des himmlischen Bräutigams,
bestimmt zum Gefährt des Wortes Gottes.
Deshalb wurde sie vorausersehen
als göttliche Pforte und Mutter des Lebens.
Рождението
ти, Богородице Дево,
донесе Радост на
цялата Вселена:
защото из Тебе
изгря Слънцето
на Правдата –
- Христос, нашият Бог.
Който
развърза Клетвата,
даде Благословение;
и
-
като унищожи
Смъртта,
дари ни
вечен Живот.
Deine Geburt,
Gottesgebärerin
Jungfrau,
hat Freude verkündet
der ganzen Welt:
denn aus
Dir ist aufgestrahlt
die Sonne
der Gerechtigkeit -
- Christos, unser Gott.
Den
tödlichen
Fluch lösend,
gab Er den Segen.
Da Er überwand den Tod,
gab Er
uns das ewige
Leben.
Йоаким
и Анна
от Срама на Безчадието
и Адам
и Ева от
Тлението на Смъртта
се освободиха,
Пречиста, в твоето
свято рождение.
Това
твоите Люде,
избавили се от Вината
на Прегрешенията,
празнуват, като ти
викат:
Неплопдната ражда Богородицата
и Питателницата на нашия Живот.
Joachim
und Anna
wurden von der Schmach der Kinderlosigkeit befreit,
Adam und Eva,
befreit von der Verwesung des Todes
durch deine Geburt.
Erlöst von der Schuld der Verfehlungen,
feiert dies dein Volk,
o Allreine,
und ruft dir zu:
"Die Unfruchtbare gebiert die Gebärerin Gottes,
die Nährerin unseres Lebens".
Радвай
се, вместилище на
Бог-Слово,
на
Когото, заедно с
Отца и Светия Дух,
и
на Тебе
Дъщеря
на Отца,
Майка на Сина,
Невеста на Светия Дух
ние смъртните
възнасяме слава и чест, во веки !
Амин
Texte
und Predigten zum Fest:
Geburt unserer hochheiligen Herrin,
der Gottesgebärerin und Immerjungfrau Maria
(8. September)
Den
Reigen der
zwölf Hochfeste
eröffnet das Fest der Geburt Mariens.
Dort heilte Jesus am Sabbat einen seit 38 Jahren gelähmten Mann (Joh 5,2-9).
Die Lokalisation der Wohnung Joachims am Schafteich geht wohl auf die Bemerkung des Protoevangeliums des Jakobus zurück, dass der Vater Mariens Schafhirt gewesen sei. Dieses um die Mitte des 2. Jahrhunderts entstandene apokryphe Kindheitsevangelium, das durchaus historische Begebenheiten verarbeitet, dient der Verherrlichung Mariens; es überliefert auch die Namen ihrer Eltern und erzählt folgendes von ihrer Empfängnis und Geburt:
Als der grosse Tag des Herrn nahte und die Kinder Israels ihre Opfergaben darbrachten, traten sie vor Joachim, und Ruben sprach zu ihm: Es ziemt dir nicht, deine Opfergaben als Erster darzubringen; denn du hast in Israel keine Nachkommen erzeugt! ...
Da wurde Joachim sehr traurig und er zeigte sich seiner Frau nicht, sondern begab sich in die Wüste; dort schlug er sein Zelt auf und fastete vierzig Tage und vierzig Nächte. ...
Anna, seine Frau, stimmte indessen ein zweifaches Klagelied an und erhob ein zweifaches Jammern: Meine Witwenschaft will ich bejammern und meine Kinderlosigkeit dazu! — Nun kam der grosse Tag des Herrn, und ihre Dienerin Judith sprach zu ihr: Wie lange beugst du deine Seele, da doch der grosse Tag des Herrn nahe ist; da darfst du nicht trauern! ... Anna legte jetzt ihre Trauerkleider ab, wusch sich das Haupt, zog ihre Brautkleider an und ging um die neunte Stunde in ihrem Garten spazieren. Unter einen Lorbeerbaum setzte sie sich und flehte den Herrn an:
Gott unser Vater, segne mich und erhöre meine Bitte, wie du den Mutterleib Saras gesegnet und ihr den Sohn Isaak geschenkt hast! ...
Ein Engel des Herrn trat da zu ihr und sprach: Anna, Anna, der Herr hat deine Bitte erhort. Du wirst empfangen und gebären, und deine Nachkommenschaft wird in der ganzen Welt genannt werden! Da sagte Anna: So wahr der Herr, mein Gott, lebt: Wenn ich gebären werde, sei es ein Junge oder ein Madchen, so will ich das Kind dem Herrn als Opfergabe darbringen, und es soll ihm dienen alle Tage seines Lebens!— Nun kamen zwei Boten und sprachen zu ihr: Joachim, dein Mann, kommt mit seinen Herden; denn ein Engel des Herrn ist zu ihm herabgestiegen und hat ihm gesagt: Joachim, Joachim, Gott, der Herr, hat deine Bitte erhört. Anna, deine Frau, wird empfangen! ... Joachim kam mit seinen Herden, Anna stand vor der Tür; sie sah ihn kommen, lief ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und sprach: Jetzt weis ich, dass Gott, der Herr, uns reich gesegnet hat. Denn die Witwe ist nicht mehr Witwe, und ich, die Kinderlose, werde empfangen! So geschah es, als Joachim am ersten Tag wieder in seinem Hause ruhte.
Es erfüllten sich Annas Monate, wie der Engel gesagt hatte, und im neunten gebar sie. Sie fragte die Hebamme: Was habe ich geboren? Die antwortete: Ein Mädchen! Da sprach Anna: Erhöht wurde meine Seele an diesem Tag! Als die Tage erfüllt waren, reinigte sich Anna von ihrem Wochenbett, gab dem Kind die Brust und nannte es Maria.
Das
Kind wurde von Tag zu Tag kräftiger, und als es sechs Monate
alt war, stellte es seine Mutter auf den Boden, um zu sehen, ob es
schon stehen könne. Es machte sieben
Schritte und kehrte dann
zu ihrem Schoss zurück. ... Am ersten Geburtstag des Kindes
veranstaltete Joachim ein grosses Festmahl und lud dazu die
Hohenpriester,
die Priester und Schriftgelehrten, die Ältesten und das ganze
Volk Israel ein. Er brachte das Kind vor die Priester, und sie segneten
es: Gott unserer Vater, segne dieses Kind und verleihe ihm einen unter
allen Geschlechtern ewig gerühmten Namen!
Und das ganze Volk sprach:
So sei es. Amen!
(Jakobus-Evangelium, 1-6; Hennecke-Schneemelcher, I, 280-282)
Predigt des Hl. Andreas von Kreta
(Andreas von Kreta, Lobrede zu Mariae Geburt; PG 97, 805 A –
817 D)
Die Tochter der Gnade
Joachim nahm die ehrwürdige und lobenswerte Anna zur Ehe. Aber wie die Anna im Alten Testament unfruchtbar war und auf Grund ihres Gebetes und göttlicher Zusage Samuel geboren hat (1Sam 1), so empfangt auch diese Anna durch ihr Flehen und auf Grund göttlicher Verheissung die Gottesgebärerin, damit sie keiner der berühmten Frauen nachstehe. So gebiert also die Gnade — denn dies heisst übersetzt Anna — die Herrin, was der Name Maria bedeutet. Sie ist wirklich Herrin geworden über alle Geschöpfe, da sie des Weltenschöpfers Mutter wurde.
(Johannes von Damaskus, Darlegung des orthodoxen Glaubens, IV, 14; PG 4, 157 B)
ALLES seit "Predigt zum Fest" AUS:
Heiser, Lothar: Quellen der Freude (Die Hochfeste der orthodoxen
Christen) (Schriftenreihe des Patristischen Zentrums
Koinonia – Oriens; Bd. 52), c 2002 Verlag Vluheck, ISBN 3-909103-19-7
Text hier aus St.-Andreas-Bote