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27. Juli (10.8.)
Siebenzahl der Erleuchter Bulgariens
Pluralität in den Heiligen: Viele Festtagsikonen zeigen eine Versammlung von
Heiligen.
Die Siebenzahl der Erleuchter Bulgariens, Sveti Sedmotschislenizi, ist
deutliches Beispiel.
Schon die Heiligen Brüder KIRIL und METHODIY ergänzen
einander in ihrer Verschiedenheit:
Kiril - der Philosoph und Hofgelehrte der
Völkerkunde Konstantin /
Methodiy - der zivile Verwaltungsspezialist und spätere
kirchliche Hirte und Bischof.
Aber selbst diese ideale Konstellation
menschlicher Qualitäten hätte nicht gereicht um das Evangelium unter den Slawen
zum Sieg zu führen. Erst mußten die Heiligen Brüder ihre Weisheit an ihre
Schüler weitergeben. Diese Schüler mußten aus Mähren vertrieben werden damit der
Hl. KLIMENT und der Hl. NAUM das geistliche Erbe am See von Ochrid zur Reife
bringen konnten. Der Hl. Bischof von Maehren GORASD wurde unter dem Einfluss der
westlichen Kirche mit brutaler Gewalt vertrieben und starb kurz nachdem er das
Bulgarische Gebiet erreicht hatte. Die Hl. Mönche ANGELARIJ und SAVA stehen
stellvertretend für Tausende von begeisterten bulgarischen Christen, die unter
dem ersten christlichen Zaren des ersten Bulgarenreiches das Fundament an
geistlichen Texten in slawischer Sprache schufen, die dann die Christianisierung
des weiten Raumes der Kiewer Rus´ ermöglichte.

Wie auf der Ikone des Konzils dargestellt, wird das
Kollegium der Bischöfe durch die vielgestaltigen Kirchenväter ergänzt, die nicht
Bischöfe sind. Stellvertretend für sie sind auf der Ikone unter anderem der
Hofgelehrte des Kalifen von Damaskus mit Turban - unser Heiliger Hymnograph
Johannes von Damaskus und mit dem Korb als Kopfbedeckung und der feurigen Rede
der Heilige Spyridon, der wortgewaltige Verteidiger des orthodoxen Glaubens zu
erkennen.
Dass Pluralität auch bedeuten kann, dass ein einzelner Mensch eine solche Fülle
nicht mehr fassen kann, mag uns das Beispiel des Kaisers, des weltlichen
Herrschers der damaligen Oekumene zeigen, der sichtbar überfordert in der Mitte
der Ikone zu erkennen ist.
20. Juli (2.8.)
Hl. Prophet ELIAS
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ELIAS, den Thesbiter, hast Du, Barmherziger, von der Erde hinweggenommen, auf dem Feuerwagen, o Logos Auf seine Bitten errette uns, die wir gläubig Dich lobpreisen und in Freude begehen sein gotterfülltes und ehrwürdiges Gedächtnis. |
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Prophet ELIJA in der Ikonenmalerei
Nicht im Beben der Erde,
sondern im linden Hauche,
hast du geschaut das Kommen Gottes, gottseligster ELIAS,
das einstens dich hat erleuchtet.
Auf dem Wagen aber bist du vierspännig einhergefahren
und hast den Himmel durchquert
auf ungekannte Weise.
Gottbegeisterter, mit Staunen betrachtet.
Der Hl. ELIAS (eli-JA: " Mein Gott ist JAHWE )" war ein mutiger Kämpfer für den Glauben an JAHWE, den einen wahren Gott.
Er wird auch Thesbiter genannt, weil er aus Tischbe in Gilead kam, einem rauhen Bergland im heutigen Ostjordanland beidseits des Flusses Jabbok.
Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr. zur Zeit des Königs Ahab (871 - 852 v.Chr.).
Von seinem Leben und Kampf gegen den " Baalkult " berichten uns die Bücher der Könige des Alten Testaments. König Ahab hatte, unter dem Einfluss seiner heidnischen Frau, in der Hauptstadt Samarias einen Baalstempel errichten lassen und war vom Glauben an den einen Gott der Väter abgefallen. Der Hl. Prophet ELIAS kündigte dem König eine grosse Dürre als Strafe Gottes an und kämpfte sein ganzes Leben lang für den einen Gott des Volkes Gottes und mit Gottes Hilfe gegen die vom Glauben abgefallenen Machthaber und falsche Propheten des Heidentums. Mehrmals auf der Flucht vor der Staatsmacht, wurde er immer wieder vom Herrn bestärkt, von Raben und später sogar von Engeln des Herrn versorgt.
Dieses mutige Auftreten gegenüber den Mächtigen und Gottes an ihm erwiesene Fürsorge machte den Heiligen ELIAS zu einem in allen orthodoxen Völkern sehr verehrten Volksheiligen.
Am Jordan gebietet der Hl. Elias, wie Moses in Gottes Namen dem Wasser, ein Zeichen, dessen wir orthodoxe Christen auch heute bei jeder grossen Wasserweihe gedenken. Am Ende seines Lebens sandte ihm Gott einen feuriger Wagen, von feurigen Rossen gezogen und der Hl. ELIAS fuhr im Wirbelsturm zum Himmel empor.

Wie auf der Ikone des Konzils dargestellt, wird das
Kollegium der Bischöfe durch die vielgestaltigen Kirchenväter ergänzt, die nicht
Bischöfe sind. Stellvertretend für sie sind auf der Ikone unter anderem der
Hofgelehrte des Kalifen von Damaskus mit Turban - unser Heiliger Hymnograph
Johannes von Damaskus und mit dem Korb als Kopfbedeckung und der feurigen Rede
der Heilige Spyridon, der wortgewaltige Verteidiger des orthodoxen Glaubens zu
erkennen.
Dass Pluralität auch bedeuten kann, dass ein einzelner Mensch eine solche Fülle
nicht mehr fassen kann, mag uns das Beispiel des Kaisers, des weltlichen
Herrschers der damaligen Oekumene zeigen, der sichtbar überfordert in der Mitte
der Ikone zu erkennen ist.
